Griechenland plant den Verkauf der ATEbank

Freitag, 27. Juli 2012

Bukarest (ADZ) - Der griechische Staat plant den Verkauf der ATEbank, die zu 77% dem griechischen Staat gehört. Die Entscheidung über den Verkauf der Bank wurde am Dienstagabend bei einem Gespräch zwischen dem griechischen Finanzminister Yannis Stournaras und dem Gouverneur der griechischen Zentralbank George Provopoulos festegelegt, meldet die Nachrichtenagentur Mediafax. Die ATEbank, ein traditioneller Financier des Agrarsektors, befindet sich in einem Restrukturierungsprozess, um Faule Kredite loszuwerden und sich von nicht profitablen Filialen zu trennen. Mit der in Rumänien ebenfalls vertretenen viertgrößten griechischen Bank, Piraeus Bank gibt es bereits einen Kaufinteressenten. Die ATEbank Group erklärte bereits im Mai 2011 sein Interesse, die Beteiligungsrechte an der ATEbank Romania zu verkaufen.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 27.07 2012, 21:53
Griechenland plant nicht den Verkauf der ATEbank sondern muß die Bank verkaufen. Eigentlich steht allen Griechischen Banken das Wasser bis Unterkante Oberlippe; sie werden nur noch künstlich von der EZB am Leben erhalten.

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