Großer Zuwachs bei Neuzulassungen

Samstag, 19. Mai 2012

Foto: sxc.hu

st. Bukarest - Mehr als 18.000 Neuwagen wurden in den ersten vier Monaten 2012 in Rumänien zugelassen. Das sind 24,5 Prozent mehr als in gleicher Zeitspanne 2011. Rumänien erreichte damit in der EU das höchste Wachstum an neu zugelassenen Pkws. Der einschlägige EU-Markt ging um 7,5 Prozent zurück. Im April wurde jedoch auch in Rumänien ein Absatzrückgang registriert: Neu zugelassene Pkws  gab es 4307, im Vergleich zu den 4999 im April des Vorjahres. Sparten übergreifend wurden im April in Rumänien 6045 Motoren getriebene Fahrzeuge abgesetzt – elf Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2011.

Die Zahl der neu zugelassenen Pkw  ist in den ersten vier Monaten 2012 in Deutschland um 1,8 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2011 gewachsen und erreichte 1.047.000 Stück. Auch in Großbritannien legte der Markt an neu zugelassenen Autos zu; um 1,4 Prozent auf 706.000 Einheiten. In Frankreich und Italien ist der Begriff „Einbruch“ auf dem Automobilmarkt nicht falsch. In Frankreich gingen die Zulassungen um 17,5 Prozent auf 674.000 Wagen zurück, in Italien betrug der Verlust 20 Prozent. Neu zugelassene Pkw gab es da 537.000.

Trotz gelegentlichen Wachstums der Zulassungszahlen in manchen Ländern mussten fast alle bedeutenden Automobilbauer im ersten Jahresdrittel auf ihren EU-Märkten Verluste hinnehmen. Allein Daimler legte 3,3 Prozent zu, für BMW weisen die Statistiken auf Stagnation hin. Führender Autobauer bleibt die deutsche Volkswagengruppe, die in den EU-Ländern 1.031.000 Wagen absetzte. Dacia verkaufte von Januar bis Ende April in der EU 74.613 Pkw der rumänischen Marke, um 11 Prozent weniger als im ersten Jahresdrittel 2011. Im April setze Dacia 19.358 Wagen in den EU-Staaten ab, um 4,6 Prozent weniger als im gleichen Monat 2011.

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