Gruia Stoica von Ermittlern in Handschellen abgeführt

Verdacht der Bestechung und Einflussnahme

Freitag, 31. Januar 2014

Bukarest (ADZ) - Die Antikorruptionsbehörde DNA ermittelt gegen den Inhaber des privaten Bahnunternehmens GFR, Gruia Stoica, der im dringenden Verdacht der Bestechung und Einflussnahme steht, um sich so einen 100 Millionen Euro-Auftrag des Energiekomplexes Oltenia zu sichern. Stoica wurde am Mittwochabend in Handschellen abgeführt, nachdem er die DNA zunächst belogen bzw. behauptet hatte, nicht in Bukarest zu sein und einer Vorladung der Staatsanwälte deshalb nicht nachkommen zu können.

Letztere stellten sich jedoch bei seinem Bukarester Wohnsitz mit einem Haftbefehl ein und führten ihn kurzerhand zum Verhör ab. Stoica soll nun einem Haftrichter vorgeführt werden, da die Staatsanwaltschaft U-Haft für ihn fordert. Laut DNA soll Stoica über den Anwalt Doru Boştină versucht haben, einen Chef der staatlichen Güterbahn CFR Marfă mit 3 Millionen Euro zu bestechen, um deren Angebot im Bieterverfahren für einen Transportauftrag von Braunkohle-Lieferungen des Energiekomplexes Oltenia zu erfahren und sodann zu unterbieten. 2013 hatte er bereits im gescheiterten Privatisierungsverfahren der CFR Marfă für Wirbel gesorgt, da er nach dem Zuschlag die Kaufsumme letztlich nicht aufbringen konnte.

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