Grundlagenbericht zu Euroeinführung

Dienstag, 05. Februar 2019

Im Bericht zur Euroeinführung wird auch hervorgehoben, dass innerhalb der Eurozone weiterhin ein großes Problem wegen der uneinheitlich entwickelten Volkswirtschaften besteht. Für den Eurobeitritt Rumäniens werden mehrere Szenarien für eine reelle und nachhaltige Konvergenz – fokussiert auf die Wirtschaftsleistung pro Kopf und die Wettbewerbsfähigkeit – ausgearbeitet.
Symbolbild: pixabay.com

Bukarest (ADZ) - Am vergangenen Wochenende hat die Regierung den Grundlagenbericht für die Einführung der Europäischen Gemeinschaftswährung vorgelegt. In dem Bericht, an dem neben Regierungsvertretern auch Abgeordnete mehrerer Parteien sowie Repräsentanten der Nationalbank, Präsidentschaft, Rumänischen Akademie u. a. zusammengearbeitet haben, bekräftigt die Premierministerin nochmals das Jahr 2024 als „realistisches und realisierbares“ Ziel, um den Euro hierzulande einzuführen. Dem Dokument selber ist allerdings zu entnehmen, dass dieses Ziel sehr optimistisch ist.

Konkret wird erklärt, dass die Teilnahme am Wechselkursmechanismus II (WKM II) genau so anspruchsvoll ist wie die Einführung des Euro selber und für einen Eintritt zum WKM II im Zeithorizont 2023/2024 bereits 2019 eine rigorose Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen angegangen werden müssen. Eine min-destens zweijährige spannungsfreie Teilnahme am WKM II ist eines der EU-Konvergenzkriterien zur Einführung des Euro – Rumänien erfüllt zurzeit eines von vier Kriterien.

 

Kommentare zu diesem Artikel

Peter, 05.02 2019, 21:59
Bitte nicht den Euro einführen. Sonst könnt ihr die Inflation nicht steuern und die Währung nicht abwerten. Was dabei heraus kommt - siehe Griechenland. Unbedingt die eigene Währung behalten. Der Euro wird in 10-20 Jahren sowieso tot sein.

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