Grundsanierter Bahnhof ohne Zugverkehr

Interpellation des Verkehrsministers durch PNL-Abgeordnete Schelean

Freitag, 22. Dezember 2017

Reschitza – Transport- und Verkehrsminister Felix Stroe (PSD) ist von der Abgeordneten Valeria Schelean-Șomfelean (PNL) wegen der Tatsache interpelliert worden, dass es praktisch zwischen den Bahnhöfen Reschitza Nord und Reschitza Süd keinen Personenzugverkehr gibt. Es gibt dort täglich nur die zwei Zugpaare zwischen Reschitza und Karansebesch, die bis zum mit EU-Mitteln generalsanierten Südbahnhof gelangen, die Regiotrans-Züge nach und aus Temeswar aber gelangen dorthin nicht und diese sind auf der meistbefahrenen Route.

Passagiere aus der Altstadt und aus dem Mittelteil der Stadt müssen deshalb entweder den Nahverkehr nutzen – wobei keine einzige Route in der Nähe des Nordbahnhofs hält – oder Taxis bestellen. Letztere kosten aber in etwa das Gleiche, wie die gesamten Eisenbahn-Fahrtkosten zwischen Reschitza Nord und Temeswar Nord vermittels Regiotrans... Daher die Unzufriedenheit der Bewohner der Reschitzaer Oberstadt. Im Schreiben des Abgeordnetenbüros Schelean heißt es, dass rund 80 Prozent der Bevölkerung der Stadt von der beschriebenen Tatsache betroffen seien.

Der Transportminister möge auf die private Eisenbahngesellschaft Regiotrans einwirken, damit diese ihre Route bis an den Südbahnhof verlängert. Alternativ könnte das Transportministerium auch einer nie beantworteten und oft wiederholten Anfrage der Stadt Reschitza stattgeben: diese hat bereits mehrmals gebeten, ihr den Streckenabschnitt (oder zumindest einen Schienenstrang dieses Streckenabschnitts) zu überlassen, um darauf einen Teil ihres Nahverkehrs abzuwickeln.

Die Abgeordnete fragt in ihrer Interpellation auch, ob es einen triftigen Grund gäbe, dass die private Eisenbahngesellschaft den rundum erneuerten Südbahnhof nicht anfährt? Ob das Transportministerium über irgendwelche Pläne verfügt, um den um viel Geld erneuerten Südbahnhof besser zu nutzen? Ob das Transportministerium vielleicht über Alternativpläne für 2018 verfügt, um den Bürgern der Reschitzaer Oberstadt als Dienstleister entgegenzukommen, zumal eine Wiederaufnahme des Verkehrs vom Kopfbahnhof Reschitza Süd nach Temeswar auch „finanziell vernünftig“ wäre? Und nicht zuletzt: welches die Position des Transportministeriums bezüglich der Forderung der Stadt Reschitza bezüglich Streckenübernahme sei?

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