Grundsatzabkommen über ungarisches Hochschulwesen

László Tökés über rumänische Nationalitätenpolitik

Freitag, 05. Oktober 2012

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (Mediafax/ADZ) - In Neumarkt/Tg. Mureş hat der ungarische Premier Viktor Orbán ein Grundsatzabkommen „zur Entwicklung des Hochschulunterrichts in ungarischer Sprache in Siebenbürgen“ unterzeichnet, und zwar mit der Stiftung Sapientia, der Universität Sapientia und der Christlichen Universität Partium in Großwardein/Oradea.
Auf die Frage von Journalisten, ob er auch von der rumänischen Regierung mehr Finanzmittel für die ungarischen Universitäten in Rumänien verlangt habe, antwortete Orbán, dass dies eine Angelegenheit der einzelnen Universitäten sei. Sicher würden auch in den bilateralen Gesprächen, wie auch zu Wochenbeginn mit Außenminister Titus Corlăţean in Budapest, Bildungsfragen angeschnitten. Auf die Frage, was er von der Aufforderung Corlăţeans halte, dass sich Budapest in den anstehenden Wahlkampf in Rumänien nicht einmischen solle, antwortete Orbán: „Wir sind alle freie Menschen“.
Um den Wahlkampf ging es auch dem Europaparlamentarier László Tökés. Dieser sagte, dass der UDMR eine „postkommunistische Partei“ sei, genauso wie die Parteien von Ponta und Antonescu. Die hiesigen ungarischen Parteien müssten sich die Wählerschaft so aufteilen, dass sie möglichst gut im Parlament vertreten sind. Die rumänische Nationalitätenpolitik sei hauptsächlich eine „Schaufensterpolitik“, solange das Ungarische nicht als offizielle Sprache anerkannt ist.   

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