Grundschule wird moderne Schuleinheit

Ab 2014 nur mehr Vormittagsunterricht in der Begastadt

Dienstag, 20. August 2013

Die Temeswarer Grundschule Nr. 22 in der Doja-Straße soll zu einem modernen Schulbau umfunktioniert werden.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Eine gute Nachricht für die kleinsten Schulkinder aus der Temeswarer Elisabethstadt: Eine der ältesten und traditionsreichsten Grundschulen des Viertels, die seit Jahren aufgelassene und ungenutzte Grundschule Nr. 22 (Klassen I-IV), soll nun nach Plänen der Kommunalverwaltung von Grund auf saniert werden.
Mittels eines Stadtprojekts im Wert von 2,8 Millionen Lei – die nötigen Mittel werden aus dem Temeswarer Stadthaushalt bereitgestellt – soll das alte Schulgebäude, das seit Jahren unter Denkmalschutz steht und nun dem Grigore-Moisil-Lyzeum am Lahovary (Bălcescu)-Platz angehört, bis zum nächsten Schuljahr in eine moderne Unterrichtseinheit umgewandelt werden. U. a. sollen laut Vizebürgermeister Dan Diaconu in dem Altbau, der eine Gesamtfläche von 2897 Quadratmetern hat, 19 Klassenräume (Parterre und Mansarde), ein PC-Saal, ein Sportsaal, ein Arztzimmer, ein Esssaal sowie sanitäre Räume eingerichtet werden. Die moderne Schuleinheit soll nach Fertigstellung die Möglichkeit bieten, dass sämtliche Schüler der Klassen I-IV aus dem Grigore-Moisil-Lyzeum ab dem Schuljahr 2014-2015 ausschließlich den Vormittagsunterricht besuchen können.

Durch weitere Modernisierungsarbeiten und eine allgemeine effizientere Nutzung der bestehenden Schulräume plant die Kommunalverwaltung es stadtweit bis zu Beginn des Schuljahres 2014-1015 durchsetzen zu können, dass sämtliche Temeswarer Schüler des Grundschul- und Lyzealunterrichts nicht mehr, wie bisher, den Unterricht im Zweischichtsystem, vormittags und nachmittags, besuchen müssen.
Weitere Modernisierungsarbeiten laufen derzeit im Temeswarer Lenaulyzeum. Durch die Einrichtung von zusätzlichen zehn Klassenräumen im lyzeumseigenen Internat, Nemoianu-Straße 5, soll auch hier ab nächstem Schuljahr ausschließlich zum Vormittagsunterricht übergegangen werden. Durch eine Übereinkunft zwischen den Leitungen des Ferdinand-Lyzeums und der Grundschule Nr. 16 werden der genannten Grundschule aus dem Tipografilor-Stadtviertel schon ab dem kommenden Schuljahr einige zusätzliche Klassenräume zur Verfügung gestellt werden. Laut des laufenden Bauprojekts werden in der Grundschule Nr. 16 zusätzlich sämtliche elektrische Leitungen erneuert, während derzeit im Ferdinand-Lyzeum der Dachausbau des Schulgebäudes zügig voranschreitet.

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