Grundschullehrerin: Nur ein Job?

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Franciska Zsigmond antwortet auf die Fragen der jungen Nachwuchsjournalisten.
Foto: Florian Kerzel

Franciska Zsigmond arbeitet als Grundschullehrerin im deutschen Gymnasium ,,Friedrich Schiller” in Neumarkt. Sie unterrichtet sehr gerne: ,,Ich fühle mich hier ganz Zuhause”. Allerdings hat Franciska bereits mehrere Berufe ausgeübt: Unter anderem, arbeitete sie als Übersetzerin und hat auch einen Doktortitel in Geschichte erworben. Sie hat an der ,,Babes Bolyai“-Universität in Klausenburg studiert und lebte bereits in verschiedenen Städten Rumäniens, aber auch in Deutschland und Frankreich.

Von allen Tätigkeiten gefällt ihr jedoch der Beruf als Grunschullehrerin in Neumarkt am meisten: ,,Das ist der beste Job”. Täglich passiert etwas Wunderbares. Hierher ist sie gleich in doppelter Weise zurück nach Hause gekommen: denn nicht nur, dass sie in derselben Straße wohnt, wie schon als Kind, aber sie unterrichtet heute auch an derselben Schule, in der sie vor mehr als 20 Jahren gelernt hat: ,,Dieselbe Straße, dieselbe Schule”.

Verbesserungsbedarf sieht sie in verschiedenen Schulbereichen: Für den neuen Lehrplan fehlen bisher die passenden Bücher und die Lehrer müssen sich sehr viel vorbereiten.

Im Friedrich-Schiller-Gymnasium engagiert sich Franciska auch außerhalb des Lehrplanes: Sie leitet eine Tanzgruppe mit den Kindern aus der 5. und 6. Klasse: ,,Wir haben einen Polkatanz gelernt; ich wollte etwas ganz Lustiges und Interessantes machen.“ Jeden Freitag trifft sich die Gruppe und lernt neue deutsche Tänze, um in Zukunft an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen.

Bis jetzt hat Franciska mit ihren Kindern Ausflüge nach Hermannstadt, Hunedoara und Sächsisch Regen unternommen. In der Freizeit besucht sie eine Gruppe, die sich kreativ betätigt: Sie zeichnen oder machen Handarbeit. Außerdem treibt sie gerne Sport, wie Schwimmen oder Joggen.

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