Gute Chance für Kleinbetriebe

ADR Vest stellt 27,5 Mio. Euro zur Verfügung

Samstag, 18. Juni 2016

Sorin Maxim, Leiter von ADR Vest, im Rahmen eines Seminars beim Temeswarer Sitz der Entwicklungsagentur.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Gute Chancen für den wirtschaftlichen und geschäftlichen Aufschwung wird den Kleinunternehmen der Westregion geboten: Die Regionale Entwicklungsagentur ADR Vest stellt diesen Unternehmen derzeit Finanzierungen von insgesamt 27,5 Millionen Euro zur Verfügung. Zwecks Erleichterung der Prozeduren zur Beantragung dieser nichtrückzahlbaren EU-Gelder im Rahmen des Regionalen Regio-Operationsprogramms für die Zeitspanne 2014-2020 startete ADR Vest gestern in Arad, in der Aurel-Vlaicu-Uni, eine Reihe von Info-Seminaren, die bis zum 23. Juni in den jeweiligen Kreishauptstädten der Westregion abgehalten werden. Allen Antragstellern sollen dabei alle Aspekte betreffend diese EU-Projekte, die Auswahlkriterien, die Antragsprozedur sowie Informationen betreffend das elektronische System präsentiert werden. Hauptaugenmerk gilt im Rahmen dieses EU-Programms für Kleinunternehmen der Förderung des unternehmerischen Geistes, der Nutzung neuer Geschäftsideen und der Förderung der Gründung neuer Kleinbetriebe im Westen des Landes.

Ein zweites Seminar ist für Dienstag, den 21. Juni, um 11 Uhr, in Reschitza, im Großen Saal des Karasch-Severiner Kreisrats (Platz des 1. Dezembers, Nr. 1) vorgesehen. Für Mittwoch, den 22. Juni, um 11 Uhr, ist ein Seminar in der Aula Magna der West-Uni Temeswar anberaumt. Zum Abschluss, am Donnerstag, dem 23. Juni, um 11 Uhr, wird noch ein Seminar in Deva im Spiru-Haret-Saal des Kreisschulinspektorats Hunedoara (Gheorghe-Baritiu-Straße Nr. 2) veranstaltet.

Die Teilnahme an diesen Seminaren ist unentgeltlich, Interessenten haben lediglich ADR Vest die ausgefüllten Teilnahmeformulare zuzusenden.

Diese EU-Finanzierung kann von Handelsgesellschaften und Genossenschaften aus der Kategorie der Kleinunternehmen beantragt werden. Der Standort der jeweiligen Projekte muss auf städtischem Gebiet sein.
Wertmäßig hat ein EU-Projekt für Kleinbetriebe mindestens 25.000 Euro auszumachen. EU-Finanzierungen können bis zu 200.000 Euro beantragt werden. Die Mitfinanzierung von Seiten der Antragsteller muss mindestens 10 Prozent vom Wert der Finanzierung ausmachen.

Kommentare zu diesem Artikel

johann, 20.06 2016, 03:17
Die Meldung ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist. Im Kreis Temesch gibt es etwa 36000 aktive Unternehmen. davon sind etwa zwei Drittel berechtigt Finanzierungsantraege zu stellen. Nehmen wir an, dass die ausgewaehlten ( Auserwaehlten ) Unternehmen das max. Geldgeschenk von
200000 Euro erhalten, kommen im Kreis Temesch gerade mal 35 Unternehmen in den Genuss dieses Geschenkes. Jedes 1000-ste Unternehmen bekommt etwas. Plastischer ausgedrueckt: ein Knochen fuer 1000 hungrige Hunde. "Viel Laerm um Nichts" ist in diesem Fall schier untertrieben. Bitte nicht an Shakespeare denken.
Ich bin mal naiv, blauaeugig, jungfraeulich humanistisch und klassizistisch aber auch akademisch-oekonomisch- geschult, einem solchen Knochen nachgelaufen. Ich war einer der 999 Hunde, denen der Knochen verwehrt wurde ( Negativbescheid ), die dann mit eingezogenem Schwanz die Manege, auf eine neue Anlieferung wartend, die schon in Form eines neuen Aufrufes- die Durchfuehrungsrichtlinien waren ja schon verabschiedet, pompoes, medienwirksam angekuendet - verlassen haben. Ganze 5 Punkte haben mir zum Erhaschen des Knochens gefehlt. Amtliche Begruendung: Wenn ich juenger gewesen waere, unter 40 bei der Antragstellung, Stichtag ist das Datum der Antragstellung, haette ich den Knochen bekommen. War bis zuletzt froh, den Knochen nicht bekommen zu haben, da ich die Investition voll aus Eigenmittel finanzierte und es billiger wurde als die Finanzierung derselben mit einem mit unzaehligen schwer erfuellbaren und nichterfuellbaren Auflagen behafteter Knochen. Auflagen - direkt proportional mit dem Korruptionsblasendruck ( man koennte auch die Befeuerung eines Heißluftballons als Metapher , in der die Enegiequelle die Auflagen darstellen, verwenden.
Jetzt zum oek. Aspekt. Ich musste insgesamt fuer den "Spaß" etwa 1000 Euro an pagatorischen und nichtpagatorischen Kosten verbuchen. Gut ,das war mein Risiko koennte man sagen ( ich wurde naemlich zur Antragstellung gedraengt, weil die EU Toepfe "prall gefuellt" waren und sind, und nicht in vollem Umfang angezapft und geleert werden). Ließ mich also erweichen und stellte mit Hilfe einer Beratungsfirma den Antrag. Die entstandenen nichtpagatorischen Kosten habe ich unter Kalkulatorische Unternehmerwagniskosten laufen lassen, die sich mild gewinnmindernd ausgewirkt haben. Wie hoch ist also in unserem Fall die Wahrscheinlichkeit, einen Knochen zu erhaschen? Mathematiker, meldet euch! Wie lange noch ertraegt die rum. Volkswirtschaft solche und andere Leerlaeufe ? Wann werden Medien kritischer z. B. mit dem Mittelallokationoptimierungsgebot der staatliche Einrichtungen, umgehen ? Wann werden sie aufhoeren nur abzubilden und beginnen zu hinterfragen? Hat sich jemand mal die Frage ueber die Abhaengigkeit in die sich die rum Wirtschaft gegenueber der europ. Automotivindustrie begeben hat, gestellt? Die Folge; monomorphe Wirtschaftsstrukturen, leicht substituierbares Personal - angelernt- (70 % ) Hat jemand mal die EU-Mittelvergabepraktiken auf ihren destruktiven Charakter ( Wettbewerbsverzerrung - Bevorteilung der Auserwaehlten ) hinterfragt.
Nicht zu vergessen ist die Pruefung des in diesen Praktiken eingeschlossenes Korruptionspotential. Wie kann man dieses Potential mindern? Weniger Regularien, man muss mehr Verantwortung dem Buerger , dem Unternehmer zustehen, Zurueckfahren der Bevormundung durch die Authoritaet. Falls gewuenscht,begrueße ich die Redaktion gerne zu einer Klausur bei mir Sanktanna .

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