Guter Gastgeber für Nachwuchssportler

Elfte europäische Winter-Jugendolympiade in Kronstadt eröffnet

Donnerstag, 21. Februar 2013

Die Eröffnung der 11. Auflage der olympischen Winter-Jugendspiele wurde live auch im Fernsehen übertragen.

Dem Olympiasieger von Sydney 2000, Mihai Covaliu, fiel die Aufgabe zu, die Fackel anzuzünden.

Die rumänische Sportlerdelegation ist zahlenmäßig die dritte von den 45 Teilnehmerländern. Fotos: Dieter Drotleff (2), Waldemar Stadler (1)

„Für fünf Tage ist Kronstadt nicht nur Ihre  Stadt, sondern die ganz Europas“, betonte der Kronstädter Bürgermeister und Vorsitzende des Organisationskomitees der europäischen Winter-Jugendolympiade, George Scripcaru, in seiner Begrüßungsansprache auf der Arena der Sportschule zur Eröffnung dieser Winterspiele. Praktisch handelt es sich um die „Kleine Olympiade“, die jedes zweite Jahr im Sommer als auch im Winter für jeweilige Disziplinen organisiert wird.

Die Initiative dazu ging vom Vorsitzenden des Internationalen Olympischen Komitees Jacques Rogge aus, der dadurch die Nachwuchssportler aus Europa fördern möchte.  Die in Kronstadt am Sonntag eingeleitete europäische Winterjugendolympiade  vereint über 1500 Sportler und Trainer aus 45 Ländern des Kontinents und wurde von dem rumänischen Premierminister Victor Ponta eröffnet.

Versprechend auch die Einschätzung, die Jacques Rogge machte, nachdem er die Sportanlagen in der Schulerau und Rosenau besucht hatte, dass „wenn sich die diesjährige europäische Winter-Jugendolympiade als Erfolg abzeichnet, auch an die Organisierung der Olympischen Winterspiele gedacht werden kann“. Für die jetzige Winter-Jugendolympiade wurde eine wichtige Infrastruktur aufgebaut in den Austragungsorten im Kreisgebiet –  Schulerau, Predeal, Rosenau, Moieciu –, für  die die abwechselnden Regierungen die Finanzierung wie auch die jeweiligen Austragungsorte beigetragen haben und die nun für die weitere Entwicklung des Tourismus sorgen werden.

Nachdem die Landeshymne von dem Kronstädter Unison-Kinderchor, geleitet von George Dumitraşcu, angestimmt wurde, zogen am Sportplatz die Sportdelegationen der 45 Länder ein, wobei zahlenmäßig die rumänischen Vertreter (60) sich an dritter Stelle nach Russland (67) und Tschechien (64) befinden. Sehr starke Aufgebote stellen auch Österreich, Finnland, Bulgarien, Frankreich, die Schweiz, Italien, Deutschland, sodass die Konkurrenz sicher bei der Austragung in den verschieden Sportdisziplinen sehr groß sein wird. 

Die olympische Fahne wurde von sechs Eishockey-Spielern der Kronstädter Corona-Riege in die Arena gebracht und von Gebirgsjägern der hiesigen Sarmisegetuza-Einheit gehisst. Der wichtigste Augenblick folgte anschließend, wobei die olympische Fackel vom Rathaus abwechselnd bis auf den Sportplatz von bekannten Kronstädter Sportlern gebracht wurde.

Der letzte Träger war Mihai Covaliu, Olympiasieger im Fechten, dem die Ehre zukam, sie anzuzünden. Diese europäische Wintersportveranstaltung  wird als historisches Ereignis nicht nur für die Stadt unter der Zinne, sondern für das ganze Land bezeichnet, da erstmalig die beiden Symbole, olympische Fackel und Flagge, hier  Einzug gehalten haben.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*