Haftentlassener Copos des Plagiats bezichtigt

Freitag, 10. April 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Millionär George Copos, der in den Verfahren „Lotterie I“ und „Fußballtransfers“ zu vier Jahren Haft verurteilt worden war, hat im Gefängnis nach eigenen Angaben fünf Bücher geschrieben, für jedes gibt es einen Straferlass von 30 Tagen. So ist Copos nach rascherer Verbüßung eines Drittels seiner Strafe am 7. April aus der Haftanstalt Rahova entlassen worden. Bei einem der Themen aus der mittelalterlichen Geschichte gibt es jetzt eine Plagiatsaffäre: Ein Historiker behauptet, dass er dasselbe Thema über die Heiratsallianzen der Fürsten der Walachei und der Moldau im 14. - 16. Jahrhundert schon 2005 in einer Arbeit für die Hochschule behandelt habe, bei Copos würden seine Forschungen anders formuliert auftauchen.

Kommentare zu diesem Artikel

Hanns, 10.04 2015, 20:14
Gauner bleibt Gauner! Diese Typen kennen nichts anderes wie Stehlen und Betrügen. Es ist überhaupt eine schwachsinnige Idee, dass für das Schreiben von Büchern ein Teil der Strafe erlassen wurde.
Manfred, 10.04 2015, 18:18
Welcher gemeine Verbrecher hätte wohl die Möglichkeit,in einer überbelegten Massenunterkunft Bücher zu schreiben(und damit noch Geld zu verdienen!!!).Gemeinnützige Arbeit:Ja!Arbeit zum Abarbeiten für Kost und Logis:Ja.Arbeit auf eigene Kosten+Hafterlaß,das geht beim besten Willen nicht!
Helmut, 10.04 2015, 11:17
Behauptungen sind sind kein Beweis.Falls dieser Historiker beweisen kann,dass die Arbeit von Copos ein Plagiat ist,muß dieser seine Arbeit zurück ziehen und sollte dann eine finanzielle Gutmachung an den Historiker leisten.
Fall damit erledigt.Ist kein besonderes Problem um darüber viel zu schreiben. Die beiden werden sich schon irgendwie einigen.

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