Hahn: 2013 entscheidendes Jahr für Rumänien

Regionalkommissar warnt vor 5 Mrd. Euro Verlusten

Freitag, 18. Januar 2013

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Regionalkommissar Johannes Hahn hat Rumänien zu einer erheblich optimierten Nutzung der dem Land
zustehenden EU-Finanzierungen ermahnt. Das Land riskiere einen Finanzierungsverlust in Höhe von fünf Milliarden Euro, da die Mittel für die laufende Haushaltsperiode gelten und danach abgeschrieben werden, erläuterte der österreichische EU-Kommissar für Regionalentwicklung am Mittwoch nach Gesprächen mit dem Minister für EU-Mittel, Eugen Teodorovici.

2013 sei daher ein „entscheidendes Jahr“ für Rumänien, nachdem man im letzten bereits viel Zeit mit Wahlen und politischen Debatten verloren habe. Nun gelte es, sich der Zukunft zuzuwenden und die zur Verfügung stehenden Strukturmittel zu nutzen, da sie Wirtschaftswachstum sichern. Es sei keineswegs im Interesse der EU-Kommission, diese Mittel abzuschreiben bzw. einzusparen, sondern sie „intelligent“ und für eine nachhaltige Entwicklung des Landes eingesetzt zu sehen, erläuterte Hahn.

Rumänien sei auch weiterhin ein attraktiver Standort für europäische Unternehmen, versicherte der Regionalkommissar, eben deshalb müsse sich das Land bemühen, die zur Verfügung stehenden EU-Gelder zu absorbieren. Bezüglich der nach wie vor eingefrorenen Strukturmittel meinte Hahn, dass die EU-Kommission noch „Antworten und Informationen“ aus Bukarest erwarte – nach deren umgehender Analyse hoffe er, dass die Gelder bald wieder fließen werden.

Kommentare zu diesem Artikel

Alexander, 20.01 2013, 03:35
Tja - Titel machen eben noch keine Experten.
Ing. ist schließlich jeder Hausmeister.
Kein Wunder, denn abgesehen von Bacalaureat und anschließender Fakultät bietet das rumänische Bildungssystem nichts. Bis vor 2 Jahren, als die Bacalauretsprüfung wirklich als ernstzunehmende Prüfung abgehalten wurde, bestanden mehr als 90%. Nun hat man die realistischen 40% mit bestandener Hochschulreife und lässt die anderen 60% im Regen stehen.
Ein Aufbegehren sucht man wie üblich vergeblich.
Es gilt eben: Sollen die in Bukarest doch beschließen was sie wollen, wir suchen uns die Schlupflöcher und Wege, diese Beschlüsse zum umgehen. Jeder für sich und seine Familie.
Entsprechend steht Rumänien da ...
Ottmar, 18.01 2013, 16:38
Hallo Norbert, ist so,
wenn ich mit meinen Rumaenischen Geschaftspartnern durch Muenchen gehe, erlaeutere ich Ihnen dass diese Haeuser, die fuer Rumaenische Verhalnisse wie neu aussehen bereits 60 Jahre alt sind.
In der Strada Beller stehen Haeuser die nah 20 Jahren 50 jahre aelter aussehen als oben genannte Haeueser aus Muenchen
Ottmar, 18.01 2013, 16:34
Hallo Norbert,
das kann ich bei meinen Investitionen nur bestaetigen. Geld ist der Schluessel zum approval. Und Helmut jedenfalls gut ausgebildete Elektroingeniure hat das Land nicht. Wenn sie einen kennen das wuerd mich wundern
Norbert, 18.01 2013, 16:32
UTNhVZ3EEin kurzes statment zu dem Beitrag von Helmut.Es nutzt nix wenn man etwas baut oder plant.Die nachhaltigkeit in Rumänien ist wie in Afrika. Was ist nachhaltigkeit.Das müssen sie die rumänischen Politiker fragen, Wenn man Straßen von der EU bezahlt bekommt. muß man die auch dann Pflegen. Da für muß man im Vorfeld bevor man die geschenkt brkommt dies einplanen. Das gilt auch für gebäude. u.u.u.Deswegen sind dies nicht wie Sie das schreiben gute Techniker oder Ingeneure.ES SIND DANN NUR FÜR DIESES lAND GUTE tECHNIKER UND INGENEURE.
Norbert, 18.01 2013, 16:15
Ich lese seit ungefähr einem halben Jahr diese
Zeitung.Da standen und stehen Prognosen,Einschätzngen, Beurteilungen. A:Von der rumänischen Regierung, Von Statistikämtern.,Von der EU ,von der EZB,vom IWF.u.u.u.über infestionen von Firmen von abberufdung von Geldern aus der Eu von Ermahnungen von Geldsperren .wenn dies und das nicht gemacht wird.Es kommt mir vor wie. Man will mit aller Gewalt eine 80 Jährige Frau dazu überreden bei einem Miss Wahl zu überreden.Ich hatte die letzte Woche Freunde (Sachsen) besucht. Wir redeten über alte Zeiten und so.Dann kamen wir über ein Geschäft zu sprechen.So wie diese ganzen institutionen dies mit Rumänien machen.Einer redete da nicht viel er hörte mehr zu.Der eine Satz den er sagte, gegenüber den vielen Sätzen die wir sagten (Siehe Institutionen über Rumänien).Dieser eine Satz war von allem was wir über ein Geschäft in Rumänien sagten der eine Satz war der Wahrheit ,weit am nächsten. Der Satz lautete .Steck dem Rumänen in seine ausgestreckte Hand zuerst das Geld (Das er dann in seine Hose Steckt)hinein ,erst dann
mit verzögerung macht der erst was.Wir stimmten durch unsere Erfahrung dann ein. Sorry du gast recht.Das ist unsere ungebroche unveränderte Erfahrung.Deswegen wird dieses auch nix mit Rumänien. Dieses kleine hoch der letzten Jahre hat keine nachhaltigkeit!! AMEN.
Helmut, 18.01 2013, 14:21
Vergangenheit ist Vergangenheit.Diese Regierung wird hoffentlich nicht so unfähig sein,wie es die von der PDL geführte war.Die Entwicklung entsprechender Projekte auf allen Gebieten (Infrastruktur,Bildung ,Gesundheit und besonders auch des Tourismus)dürfte doch nicht so schwierig sein.Das Land verfügt über zahllose,hochgebildete Fachleute welche in der Lage sind rasch entsprechende Projekte vorzulegen.Die Minister/innen müßen nur rasch und mutig handeln,auch wenn ein(e) oder der/die andere nicht über die nötigen Fachkenntnisse verfügt.Sollte ein/e Minister/in die Aufgaben nicht zeitgerecht vorlegen können ,müssen diese raschest von ihrer Tätigkeit entbunden werden. Es wir an Herrn Ponta liegen diese Arbeiten zu koordinieren, zum Wohle des Landes und seiner Bevölkerung.
Herbert, 18.01 2013, 12:23
Rudi - genau so ist es. Das ist ein Betrug an der rumänischen Bevölkerung! Denn mit diesen Geldern könnte die Infrastruktur erheblich verbessert werden - dazu gibt es zahlreiche Beispiele in anderen Mitgliedstaaten der EU.
Rudi, 18.01 2013, 09:07
Das sind ja wohl keine Neuigkeiten, unsere Politiker waren ja schon die vergangenen Jahre nicht im Stande, die von der EU bereitgestellten Mittel abzurufen! Wäre das passiert, dann hätten wir ja eine andere Infrastruktur! Das Problem, ist ja sehr einfach zu erklären,würden die Politiker mehr von diesen Geldern in I H R E
Finger bekommen, dann würden die ja auch mehr davon abrufen!!

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