Handelsdefizit Rumäniens ist stark gesunken

Im Februar das niedrigste Monatsdefizit seit zehn Jahren

Donnerstag, 11. April 2013

In den ersten beiden Monaten des Jahres stiegen die Exporte um 8,1 Prozent auf 7,575 Milliarden Euro, während die Importe um 1,3 Prozent auf 8,083 Milliarden Euro stiegen.
Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Das Defizit im Außenhandel Rumäniens (fob/cif) ist in den ersten beiden Monaten 2013 auf 508,4 Millionen Euro gesunken und war damit um 461,1 Millionen Euro niedriger als in derselben Zeitspanne 2012. In Lei berechnet  verringerte sich der Fehlbetrag um 1,981 Milliarden Lei auf  2,226 Milliarden Lei. Das teilte das Nationale Institut für Statistik (INS) nach ersten Schätzungen am Dienstag mit.

Im Zeitraum Januar und Februar 2013 stiegen die Exporte (fob) um 8,1 Prozent auf 7,575 Milliarden Euro (in Lei berechnet waren es plus 9,4 Prozent auf 33,285 Milliarden Lei). Die Importe (cif) stiegen im Vergleich zu derselben Zeitspanne des Vorjahres nur wenig: plus 1,3 Prozent auf 8,083 Milliarden Euro  (in Lei berechnet plus 2,5 Prozent auf 35,512 Milliarden Lei). Die Unterschiede in der Lei- und Euro-Berechnung sind auf Wechselkursschwankungen zurückzuführen.

Knapp drei Viertel seines Außenhandels wickelte Rumänien mit den anderen EU-Ländern ab (70,7 Prozent der Exporte waren für den EU-Markt bestimmt und 75,5 Prozent der rumänischen Einfuhren kamen aus der EU).
Im Februar exportierte Rumänien nach Angaben des Statistikamtes Waren im Wert von 3,873 Milliarden Euro und importierte im Wert von 4,081 Milliarden Euro. Das Februar-Handelsdefizit belief sich auf 208,2 Millionen Euro und war damit das niedrigste Monatsdefizit der letzten zehn Jahre (301,1 Millionen Euro weniger als im Februar 2012).

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 16.04 2013, 19:53
Aus deutscher sicht aus Deutschland. !!!!Wir Deutschen aus Deutschland denken anders als romanisierte Deutsche. Und zwar in Daten und Fakten.. Als Rumänien fälschlicherweise Weise in die Eu aufenommen wurde in diesie sich hineingelogen hatten,war die Außenverschuldung bei knapp 14 Prozent. 2012 betrug sie 30 Prozent. Ende Januar 2013 33 Prozent. Die Rumänenn sind Entwicklungsland deswegen brauchen sie keine hohe Staatsverschuldung wie andere europäische Nationen. Sie werden schon bei 50 Prozent als Ramschland eingestuft werden. Daten und Fakten... ist was anderes!!! liebe romanisierte Deutsche!! wie ich denke! ich meine!! ich möchte.!!!Die WAAAAHrheit ..
sraffa, 15.04 2013, 02:20
@Alexander : Die von Ihnen genannten Faktoren haben ja auch in den vergangenen Jahren das Defizit reduziert; als diese Faktoren nicht mehr ausreichten ( z.B. wegen rückläufiger Investitionen des Auslands im Nachgang zu der Europäischen Finazkrise ) verlor automatisch der Aussenwert des RON und bewirkte somit den Ausgleich. Wenn es also jetzt wieder aufwärts geht verstärkt dies tendenziell den Aussenwert/Wechselkurs des RON.
Griechenland hatte diese Möglichkeit nicht da es seine alte Drachme aufgegeben hatte
Alexander, 13.04 2013, 01:22
Und wie sieht nun die Leistungsbilanz aus?
Investitionszuflüsse, EU-Mittel und die Überweisungen der im Ausland arbeitenden Rumänen gleichen doch hoffentlich das Handelsdefizit aus.
Sonst wird der Lei irgendwann schwächeln.

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