Haushaltsaufstockung beim Kreisrat

Kreisratspräses Frunzăverde: „Vor Jahresende kommt noch eine Haushaltsaufstockung“

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Reschitza - Um mehr als fünf Millionen Lei aufgestockt wurde der Haushalt des Verwaltungskreises Karasch-Severin im Rahmen der Tagung des Kreisrats vom vergangenen Freitag. Vier Millionen Lei sind für die Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen worden – vor allem Modernisierungen von Gemeinde- und Kreisstraßen –, eine Million Lei wurden für die Nachtragszahlungen an die Betreuer von Behinderten bestimmt. Das Geld für die Aufstockung wurde von der Regierung überwiesen.

„Es ist wahrscheinlich, dass wir uns vor Ende dieses Jahres noch einmal zu einer Kreisratstagung zusammensetzen müssen“, verkündete der Präsident des Kreisrats, Sorin Frunzăverde, „weil ich noch eine positive Haushaltsveränderung erwarte. Die Regierung wird den Rathäusern weiteres Geld überweisen für Konsum- und Kapitalausgaben, die wir anschließend im Kreisrat zu verteilen und zu genehmigen haben.“

Mit den vier Millionen Lei für Infrastrukturmaßnahmen soll die DN 57 Reschitza – Grădinari weiter überholt werden, desgleichen die Bergstraße Reschitza – Franzdorf/Văliug und die Bergstraße Karansebesch – Borlova (Talstation der Seilbahn zum Muntele Mic), beide Straßen im Rahmen der Tourismusförderung durch das Ministerium für Regionalentwicklung und Tourismus.

Frunz²verde verkündete im Kreisrat auch, dass seit vergangener Woche auf der Internetseite SEAP die Ankündigung der Ausschreibung für das Projekt zum Ausbau der Siedlungswasserwirtschaft in Ortschaften des Verwaltungskreises Karasch-Severin erschienen ist.

Gesamtwert des Projektes, das nahezu alle Gemeinden des Banater Berglands umfasst, die noch kein Fließendwasser und keine Kanalisierung haben: 107 Millionen Euro. Desgleichen sei der Zuschlag erteilt worden für die Modernisierung weiterer 150 Kilometer Gemeinde- und Kreisstraßen, die aus dem PNDI-Fonds finanziert werden.

„Ab März 2012 beginnen die Arbeiten an diesen Straßen, zuerst im Almăj-/Almasch-Tal, weil dort die schlimmste Verkehrssituation herrscht. Im Landwirtschaftlichen Bereich – Finanzierung von Farmengründungen oder -modernisierungen – seien 17 Projekte eingereicht worden, kündigte das dafür zustände Kreisratsmitglied Nicolae Ştefănescu an, „allerdings wissen wir noch nicht, wie viele davon auch den Zuschlag erhalten werden“. Hier hakte Frunz²verde ein: „Statistisch gesehen sind wir jener Verwaltungskreis Rumäniens, der die höchsten Summen aus europäischen Töpfen als Projektfinanzierungen pro Kopf erhält.“

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