Haushaltsverlust von zehn Milliarden Euro droht

Absorptionsrate der EU-Gelder muss verbessert werden

Dienstag, 03. April 2012

Bukarest (ADZ) - Der Europaparlamentarier Victor Boştinaru erklärte Freitag während eines Besuchs in Piteşti, dass Rumänien der Verlust von sechs bis zehn Milliarden Euro aus dem nächsten EU-Haushalt drohe, wenn nicht schleunigst die Absorptionsrate dieser Gelder verbessert werde. 
„Sollten die gegenwärtigen Absorptionstendenzen beibehalten werden“, sagte er wörtlich, „muss Rumänien ab 2013 auf Verluste an europäischer Finanzierung von sechs bis zehn Milliarden Euro gefasst sein.“

Laut Victor Boştinaru liegt Rumänien an letzter Stelle in der EU hinsichtlich des Abrufens der für ein Land bestimmten Gelder sowie der effektiv getätigten Zahlungen. Aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung und vom Kohäsionsfonds habe Rumänien seit seinem Beitritt 2007 erst 16,9 Prozent der verfügbaren rund 15 Milliarden Euro (von der Haushaltsperiode 2007-2013) abgerufen, behauptete Boştinaru. Bezüglich der zur Verfügung stehenden Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds liege Rumänien an letzter Stelle. Angefordert wurden bisher erst 18,6 Prozent der zur Verfügung stehenden 3,68 Milliarden Euro.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 03.04 2012, 15:21
Ich würde halt einmal einen Deutschen Experten bitten daß er hier behilflich ist und ordentlich für seine Arbeit bezahlen. Wenn diese Positionen immer nur an die alten Seilschaften der Securitate vegeben werden die aber nicht für so einen Job genügend qualifiziert sind klappt das niemals daß rumänien Gelder von der EU erhält

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