Heimischer Neuwagenmarkt erneut mit starkem Rückgang

Europäischer Automarkt weiter auf Erholungskurs, jedoch weiterhin kein Anlass zur Euphorie

Mittwoch, 20. November 2013

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest/Brüssel (ADZ/dpa) - Der rumänische Neuwagenmarkt hat im Oktober erneut einen kräftigen Rückgang verzeichnet. Gegenüber Oktober 2012 gingen die Neueinschreibungen von 6800 auf 5600 Einheiten um 17,5 Prozent zurück. Entsprechend den Daten des europäischen Branchenverbands Acea war dies EU-weit der stärkste Rückgang nach Zypern, wo ein Minus von 34,1 Prozent verzeichnet wurde.

Über die ersten zehn Monate ging die Neuanmeldung neuer Fahrzeuge um 16,5 Prozent von 55.900 auf 46.700 zurück. Stärker verringerten sich die Absätze nur in Zypern (minus 38,5 Prozent auf 5900 Einheiten) und in der Niederlande (minus 25,4 Prozent auf 338.600 Einheiten).
Der europäische Automarkt insgesamt erholt sich unterdessen weiter. Zum ersten Mal seit September 2011 legten die Neuzulassungen den zweiten Monat in Folge zu. Im Oktober betrug das Verkaufsplus im Vergleich zum Vorjahresmonat EU-weit 4,7 Prozent. Gut eine Million Fahrzeuge  wurden in der Europäischen Union abgesetzt. Im September hatte das Plus bei 5,4 Prozent gelegen.

Deutschland (plus 2,3 Prozent) und Frankreich (plus 2,6 Prozent) schnitten unterdurchschnittlich ab, während Großbritannien (plus 4,0 Prozent) den Klassendurchschnitt nur knapp verpasste.

Der Autobauer Dacia steigerte den Absatz im Oktober im Vorjahresvergleich um 16,4 Prozent von 21.500 auf 25.000 Einheiten. Für den Zeitraum Januar bis Oktober steht Dacia 2013 mit 240.500 europaweit verkauften Autos 19,8 Prozent besser da als in den ersten zehn Monaten 2012.

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