Heimkinderproblem soll bis 2020 gelöst werden

Dienstag, 12. April 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Bis 2020 soll es keine Heimkinder mehr geben, kündigt Premierminister Dacian Ciolo{ als Ziel der Regierung, festzuhalten in der Armutsbekämpfungsstrategie, an. 1990 gab es in Rumänien noch rund 100.000 Kinder, die in über 700 Heimen untergebracht waren. „Leider sind wir heute immer noch bei 57.000 Kindern, die nicht in ihren Familien leben“, bedauert der Regierungschef. „Für einen großen Teil konnten zwar Lösungen gefunden werden, doch das Problem an sich ist noch nicht gelöst.“

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 12.04 2016, 20:16
Was Ciolos da von sich gibt,ist absolut realitätsfremd....
Tourist, 12.04 2016, 07:34
in jedem Land mit Sozialstaat gibt es Kinderheime, daran ist auch grundsätzlich gar nichts schlecht, so lange es gute und ausreichend finanzierte Heime sind, wo die Kinder professionell und liebevoll betreut werden. Keiner will Heime wie Ende der 80er-Jahre, aber alle Heime schließen zu wollen ist auch keine gute Idee. Man braucht sie ganz einfach, weil man nicht jedes Waisenkind, oder Kind aus eine Problemfamilie bei netten und gutmeinenden Pflegeeltern unterbringen können wird. Das ist eine Illusion.

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