Hermannstadt per „App“ entdecken

Anfang November wird die „Sibiu City App“ vorgestellt

Dienstag, 17. September 2013

An diesem Logo wird die Smartphone-App zu erkennen sein.

Hermannstadt - Ab November werde es eine Smartphone-Applikation für Hermannstadt/Sibiu geben, kündigte Bürgermeister Klaus Johannis auf seiner Pressekonferenz in der vergangenen Woche an. Die Applikation richtet sich sowohl an Hermannstädter als auch an Touristen, die sich über die Veranstaltungen in der Stadt informieren möchten. Derzeit „füllen“ Mitarbeiter des Rathauses und der Entwicklerfirma die Anwendung mit den entsprechenden Inhalten. Die App wird auf Apple- und Android-Geräten laufen.

Die „Sibiu City App“ ermögliche in der ersten Phase den Zugriff auf die Kultur- und Sportveranstaltungen in der Stadt, sagte Johannis. „Wir haben bereits Anwendungen im Internet. Die Neuigkeit ist die, dass künftig die Organisatoren selbst auf ihre Veranstaltungen zugreifen können, so dass wir hier ein interaktives System zur Verfügung stellen“. In die Online-Datenbank kann jeder Veranstalter seine Informationen eintragen sowie aktualisieren – die Stadt stellt nurmehr die entsprechende Infrastruktur bereit.

Die Anwendung umfasst außerdem eine Datenbank für Hotels und gastronomische Einrichtungen, die auf einer interaktiven Karte dargestellt werden. In Verbindung mit einem Telefon der jüngsten Generation mit GPS-Ortungssystem kann der aktuelle Standort eines Nutzers ebenfalls auf dieser Karte angezeigt werden, so dass die Orientierung in der Stadt erleichtert wird. Johannis schweben für die Zukunft weitere Anwendungsmöglichkeiten vor, etwa die Unterstützung von Autofahrern bei der Parkplatzsuche oder für das Bezahlen von Parkscheinen.

Die Smartphone-Anwendung basiert auf derselben technischen Plattform, die bereits für die im August vorgestellten Hermannstädter Infodesks verwendet wird. Diese Infodesks befinden sich im Touristeninformationszentrum des Rathauses sowie an zwölf weiteren Orten in der Stadt. Die Smartphone-Anwendung soll Anfang November auf der Tourismusmesse in Bukarest präsentiert werden, meinte Johannis.

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