Hermannstadt: Weitere Infrastrukturmaßnahmen geplant

Im Vordergrund steht die Asphaltierung der Straßen

Mittwoch, 13. Januar 2016

Eine typische Straßenansicht im Lazarett-Viertel. Viele der Straßen sind noch nicht asphaltiert.
Foto: Michael Mundt

Hermannstadt – Zu den wichtigsten Investitionsprojekten gehört auch in diesem Jahr die Erneuerung der städtischen Infrastruktur. Im Haushaltstopf für Investitionen hält die Stadtverwaltung in einer ersten Phase 169,4 Millionen Lei bereit, die zum größten Teil zur Instandsetzung der Straßen genutzt werden sollen. Die Summe setzt sich dabei aus Eigenmitteln der Stadt, dem im Dezember abgeschlossenen Kreditvertrag mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie einer Mischfinanzierung aus Eigen- und Fremdmitteln zusammen.

Aus den Eigenmitteln der Stadt sollen in diesem Jahr insgesamt 26 Straßen asphaltiert werden. Dazu zählen: Doamna Elena Cuza, Toamnei, Castorului, Cindrelului, Ecaterina Teodoroiu, Mureşului, Crişului, Odessa, Crinilor, General Aldea Sandu, Tohan, Petru Poni, Vânătorilor, Zorilor, Ceaikovski, Lupeni, Munteniei, Principatele Unite, Strungului, Ecaterina Varga, Ogorului, Ana Ipătescu, Niţă Octavian, Mălinului, Frezorilor sowie die Lăptăriei-Straße und kleinere Straßen im Lazarett-Viertel. Im Dioda-Viertel sollen die Modernisierungsarbeiten in diesem Jahr beginnen, dazu zählen die Erneuerung der Fahrbahnen und Gehsteige sowie der Parkplätze und Grünflächen.

Derzeit werden die eingegangenen Angebote geprüft. Sollte es keine Einsprüche geben, rechnet die Stadtverwaltung mit dem Baubeginn im Mai oder Juni. Angestrebt ist auch der Baubeginn in Hipodrom II, zwischen der Oituz- und der Mirăslău-Straße, wo die Arbeiten dann 2017 bis zur Nicolae Iorga-Straße weitergeführt werden sollen. Ebenfalls aus Eigenmitteln werden zwei Kreisverkehre finanziert. Der eine an der Kreuzung der Straßen Bâlea, Ştefan cel Mare sowie Moldoveanu, der zweite an der Einmündung der Professor Aurel Popa-Straße in die Maramureşului-Straße. Die Reparatur von Betonstraßen soll in diesem Jahr schließlich mit Arbeiten in Goldtal/Valea Aurie und Broscărie sowie hinter den Plattenbauten in der Alba Iulia-Chaussee, um die Oţelarilor-Straße sowie die Reussbachgasse/Rusciorului abgeschlossen werden.

Weitere Reparaturarbeiten sind zudem an Fahrbahn und Gehsteigen in den Straßen Filozofilor, Iosif Velceanu, Turismului, Onisifor Ghibu und Petrila vorgesehen. Mit dem Darlehen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sollen insgesamt 17 Straßen in den Bereichen Marmeladă, Lupeni und Obor-Viitorului saniert werden. Ein Kriterium bei der Auswahl der entsprechenden Straßen sind in diesem Fall technische Projekte, um Zeit zu gewinnen, sowie ohnedies auszuführende Modernisierungsarbeiten der Gasunternehmen. Das durch Mischfinanzierung zusammen mit norwegischen Fördermitteln 2014 initiierte Projekt „Grüner Weg zur nachhaltigen Entwicklung“ in der Unteren Promenade/Bd. Coposu, der Schewisgasse/Bd. Victoriei, dem Vasile-Milea-Boulevard, dem Mühlberg/Şoseaua Alba Iulia und der Jungen-Wald-Straße/Calea Dumbrăvii wird in diesem Jahr ebenfalls weiter fortgesetzt. Es sieht das Verlegen von Kabeln unter die Erde auf einer Gesamtlänge von über 10 Kilometern vor. Entsprechend dem Direktor der Agentur für Umweltschutz in Hermannstadt/Sibiu, Bogdan Trif, wurde das Projekt bisher zu 50 Prozent implementiert.

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