Hermannstädter Ärztetagung

Ein lobenswerter Versuch, die schöne Tradition wiederzubeleben

Samstag, 23. November 2013

Dr. Paul Jürgen Porr, Dekan Dr. Silviu Morar und Rektor Dr. Ioan Bondrea (v.l.) bei der Eröffnung der Tagung. Foto: Andrey Kolobov

Hermannstadt - Die Medizinischen Tage Hermannstadts fanden am 21. und 22. November in der Aula Magna der „Lucian Blaga“-Universität (ULBS) statt. Es war die fünfte neuerliche Auflage der wissenschaftlichen Konferenz, welche mehrere Male in den 70er und 80er Jahren durchgeführt worden ist. Begrüßt wurden die Teilnehmer vom Vorsitzenden des Organisationskomitees, Dr. Paul-Jürgen Porr, dem Rektor der ULBS, Dr. Ioan Bondrea, dem Dekan der Medizinfakultät, Dr. Silviu Morar, sowie dem Vorsitzenden des Hermannstädter Ärzteverbandes, Dr. Radu Chicea.

In seiner Ansprache hob Rektor Bondrea die Bedeutung der Medizinfakultät hervor, die er als eine „tragende Säule“ der Universität bezeichnete: „Für die Leitung der ULBS ist es besonders wichtig, eine starke Medizinfakultät zu haben“. Bondrea sicherte weitere Unterstützung für die Fakultät seitens des Rektorats zu und beglückwünschte Dr. Porr zu dem „lobeswerten Versuch, die Tradition der Ärztetagungen“ wiederzubeleben. Dekan Morar vermerkte, dass die Anzahl der teilnehmenden Ärzte von Jahr zu Jahr „leicht ansteigt“: „Es geht um die Solidarität zwischen den Ärzten, die leider nicht besonders stark ausgeprägt ist.“

Die geringe Anzahl der Teilnehmer bei der Eröffnungsveranstaltung erklärte Dr. Porr dadurch, dass die meisten eingeschriebenen Teilnehmer um diese frühe Stunde noch in der Klinik seien. „Die meisten Ärzte kommen zu den Vorträgen, die mit ihrem Tätigkeitsbereich zu tun haben“, sagte Porr. Die Tagung biete eine notwendige Möglichkeit zum Austausch nicht nur mit den Kollegen aus Hermannstadt/Sibiu und Umgebung: „Bei den vergangenen vier Tagungen hatten wir Teilnehmer aus den wichtigsten Universitätszentren des Landes und aus dem Ausland dabei.“ Heuer mussten die Organisatoren aus finanziellen Gründen auf die Einladung von ausländischen Fachleute verzichten.

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