Hermannstädter Kunstlyzeum zieht um

Das vormalige Internat des Wirtschaftslyzeums wird hierfür renoviert

Freitag, 03. Juni 2016

Da der Mietvertrag für den Altbau in der Pempflingergasse 2017 ausläuft, war eine Lösungsfindung dringend notwendig.
Foto: patrimoniu.sibiu.ro

Hermannstadt – Eine Lösung für den Umzug des Kunstlyzeums, welches zurzeit in einem rückerstatteten Altbau in der Pempflingergasse/Alexandru Odobescu 2 untergebracht ist, hat das Hermannstädter Bürgermeisteramt gemeinsam mit der Leitung des Lyzeums gefunden. Da der Mietvertrag für das Objekt in der Hermannstädter Altstadt 2017 ausläuft, war hier eine Lösungsfindung dringend notwendig und der Umzug des Lyzeums in ein Gebäude der Stadt unvermeidlich. Dem Beschluss der einbezogenen Parteien zufolge wird das Kunstlyzeum in das Gebäude des vormaligen Internats des Wirtschaftslyzeums „George Bariţiu“ umziehen. Davor wird der Bau jedoch umfassenden Erneuerungs- und Modernisierungsarbeiten unterzogen, sodass beste Voraussetzungen für den Lehrbetrieb gegeben sind, zumal das Profil der Schuleinrichtung besondere Einrichtungen und Ausstattungen benötigt.

„Durch einen guten Dialog mit den Vertretern des Kunstlyzeums und der Aufgeschlossenheit beider Seiten haben wir eine permanente und sehr gute Lösung für den Umzug des Lyzeums gefunden. Das neue Gebäude sagt der Leitung der Bildungseinrichtung zu und wird, nach einer umfassenden Renovierung, entsprechende und großzügigere Räumlichkeiten bieten, sodass diese Schule, die besondere Auszeichnungen durch ihre Schüler erzielt, ihren Unterricht richtig durchführen kann“, so Astrid Fodor, die Hermannstädter Interims-Bürgermeisterin. Das jetzige Internat verfügt über große und gut beleuchtete Räume, die auf vier Stockwerke verteilt sind; die zur Umwandlung notwendigen Arbeiten werden in Absprache mit den Lehrkräften des Lyzeums geplant. Der Dienst für die Verwaltung der voruniversitären Schuleinrichtungen im Rahmen des Hermannstädter Bürgermeisteramtes wird die für die Renovierung notwendigen finanziellen Mittel anlässlich der nächsten ordentlichen Stadtratssitzung beantragen. Demnach wird das entsprechende Projekt in nächster Zukunft erstellt, anschließend werden dann auch die notwendigen Verträge unterzeichnet.

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