Hermannstädter Radtour offiziell eröffnet

Drei Kontinente entsendeten Teilnehmer nach Siebenbürgen

Donnerstag, 17. Juli 2014

Radfahrer stellten die Wertungs-Trikots vor.
Foto: Vlad Popa

Hermannstadt - Während in der Umgebung von Hermannstadt zurzeit die „Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rally“ durch das Gelände geht, startete am Großen Ring/Piaţa Mare die nächste großangelegte Sportveranstaltung. Die vierte Auflage des Radrennens „Turul Ciclist al Sibiului“, die vom 17. zum 20. Juli stattfindet, wurde am Mittwochabend offiziell eröffnet und dabei sind die teilnehmenden Mannschaften vorgestellt worden. Insgesamt beteiligen sich am Rennen 147 Radfahrer in 22 professionellen Teams aus Griechenland, Polen, Norwegen, der Ukraine, Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Dänemark, Venezuela, Österreich, Slowenien, Holland, Aserbaidschan, Japan, Kroatien und Argentinien. Aus Rumänien beteiligen sich gleich zwei Mannschaften. Die Radtour hat ihren Platz in der Klassifizierung des Internationalen Radsportverbands (UCI) behalten und heuer die Klasse 2.1, was ihr einen Platz unter den ersten fünf Straßenrennen in Südosteuropa sichert.  Ähnlich wie beim Enduro-Rennen startet die Radtour am Donnerstag, um 18.30, mit einem Prolog durch die Straßen der Altstadt.

Dabei wird die Technik der Radfahrer auf die Probe gestellt. Da sie ständig zwischen fünf Arten von Pflaster wechseln, müssen sie ihre Fahrweise dementsprechend anpassen. Dem Prolog folgen zwei Tagesetappen, von denen die erste am Bulea-See/Lacul Bâlea und die zweite auf der Hohen Rinne/Păltiniş endet. Am dritten und letzten Tag finden zwei Wettrennen statt: das erste ist ein Zeitrennen und führt aus Hermannstadt über Răşinari und Poplaca wieder in die Stadt. Die zweite Tour des Tages führt aus Hermannstadt in die Mărginime und über Loamneş und Stolzenburg/Slimnic wieder auf den Großen Ring. Die Radtour wird auf insgesamt 500 Kilometern ausgetragen und bietet den Sportlern die Möglichkeit, wie bei allen anderen offiziellen Rennen, eines oder mehrere der farbigen Trikots zu erringen. Die Veranstaltung endet mit der Preisverleihung auf der Bühne am Großen Ring. Vergeben werden Preise, die insgesamt rund 30.000 Euro betragen.

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