Hermannstädter Theater feiert Höhepunkt des Frühjahrs mit „Faust“

Freitag, 27. April 2018

Weiße, gespenstische Ausmalung als Inbegriff der schwarzen Unterwelt in Goethes „Faust“ in der Regie von Silviu Purcărete am Radu-Stanca-Theater
Foto: Paul Baila

Hermannstadt – Die Leitung des Radu-Stanca-Theaters Hermannstadt/Sibiu (TNRS) schätzt sich glücklich, zu einer weiteren Begegnung in der Reihe der Podiumsgespräche mit Berühmtheiten aus der Theater- und Künstlerszene einzuladen, die am heutigen Freitag, dem 27. April, um 18 Uhr im Veranstaltungsraum der Hermannstädter Habitus-Buchhandlung stattfindet. Gast des heutigen Podiumsgesprächs ist Regisseur Silviu Purcărete, der mit TNRS-Intendant Constantin Chiriac in rumänischer Sprache Gedanken zu dem Thema „Die Freude und Weisheit, wenig zu sprechen“ erörtern wird. Die eigenartigen Inszenierungen des Regisseurs Silviu Purcărete stoßen weltweit auf reges Interesse und sind auch auf der Bühne des TNRS zu erleben. Einige Vorstellungen wie z.B. „Ödip“, „Lulu“ und „Gullivers Reisen“ tragen die herausfordernde Handschrift des Regisseurs Silviu Purcărete, der sich heute den Fragen des Hermannstädter Publikums stellen wird. Die Veranstalter des Podiumsgesprächs verweisen darauf, dass der Eintritt frei ist, Sitzplätze aber nur in einer beschränkten Anzahl zur Verfügung stehen, weswegen Interessierten geraten wird, frühzeitig einzutreffen.

Silviu Purcărete ist vor allem als Regisseur der polarisierenden „Faust“-Inszenierung des TNRS bekannt, die am Montag, dem 30. April, am Dienstag, dem 1.Mai, sowie am 11. Mai und am 12. Mai um jeweils 19 Uhr in der Halle der Kulturfabrik geboten wird. „Faust“ wird von dem Ensemble des TNRS in rumänischer Sprache aufgeführt, ist Personen unter 16 Jahren nicht empfohlen, und hat sich längst zu einer Art Visitenkarte des TNRS entwickelt. Constantin Chiriac und die Theaterleitung berichten erfreut darüber, dass die Hermannstädter Kreisfiliale der Nationalen Behörde für Dringlichkeitsfälle (ISU) nach kräftezehrenden Verhandlungen dem Antrag zur Freigabe der Halle der Kulturfabrik grünes Licht gegeben hat.

Weiterhin stehen die Inszenierung des Dramas „Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen unter der Regie von Botond Nagy (Freitag, 4.Mai, 19 Uhr) sowie mehrere Vorstellungen der Deutschen Abteilung auf dem TNRS-Spielplan des kommenden Monats. In Bezug auf die Deutsche Abteilung sind „Shakespeares Sämtliche Werke“ (Donnerstag, 3. Mai, 19 Uhr), „Szenen einer Ehe“ (10. Mai, 19 Uhr), „Tattoo“ (24. Mai, 19 Uhr) und „Die Firma dankt“ (25. Mai, 16 Uhr) zu nennen.

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