Hessen an Regionalisierung in Rumänien interessiert

Liviu Dragnea informiert Delegation des Landtags

Mittwoch, 02. Oktober 2013

Der Präsident des hessischen Landtags, Nobert Kartmann (links), wurde von Premier Victor Ponta (rechts) empfangenen. Dabei waren Valeriu Zgonea, Vorsitzender der Abgeordnetenkammer, und Mihai Tudose, Vorsitzender der Parlamentsgruppe für rumänisch-deutsche Freundschaft.
Foto:Agerpres

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Prozess der Regionalisierung und Dezentralisierung war das Hauptthema des Gesprächs, das Liviu Dragnea, Vizepremier und Minister für Regionalentwicklung, mit der Delegation des hessischen Landtags führte, die unter Leitung des Landtagspräsidenten Norbert Kartmann Rumänien besucht.

Liviu Dragnea sagte, dass das Hauptargument für die Verwaltungsreform darin bestehe, dass es gegenwärtig ein starkes Ungleichgewicht der Entwicklung des Landes und der Verwaltungskreise gebe. Das mache die Einführung der Regionen notwendig.

Die Gesprächspartner von beiden Seiten unterstrichen, wie wichtig es sei, das Prinzip der Subsidiarität bei der Dezentralisierung zu beachten, sodass die Verwaltungsstrukturen in angemessener Bürgernähe funktionieren. Walter Arnold, Mitglied des Landtags, zeigte sich daran interessiert, wie die künftigen dezentralisierten Strukturen finanziert werden, denn ihr Erfolg hänge auch von den Fonds ab, die ihnen zur Verfügung stehen. Liviu Dragnea sagte, dass mit der Dezentralisierung der Kompetenzen automatisch auch die Finanzmittel an die neuen Institutionen gehen werden.

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