Hidroelectrica will in Kleinwasserkraftwerke investieren

Erlangung von Grünen Zertifikaten angestrebt

Samstag, 15. Dezember 2012

Bukarest (ADZ) - Der staatliche Energiehersteller Hidroelectrica will in den kommenden Jahren 130 Millionen Euro in Kleinwasserkraftwerke investieren, um von Grünen Umweltzertifikaten zu profitieren. Laut Remus Borza, dem Vorsitzenden des Insolvenzverwalters von Hidroelectrica Euro Insol, sei die Erlangung von Grünen Zertifikaten bis 2016 eine Priorität des Unternehmens. Durch den Handel mit diesen sollen die Einnahmen des Stromproduzenten um 165 Euro je MW bzw. um 14,2 Millionen Euro jährlich steigen.

Die sogenannten Grünen Zertifikate sind eine Form staatlicher Unterstützung für Unternehmen, die Strom aus erneuerbaren Energien herstellen. Diese werden vom Staat vergeben, worauf sie an andere Stromproduzenten verkauft werden können. Grüne Zertifikate werden für Kleinwasserkraftwerke mit einer Leistung unter 10 MW vergeben, deren Auswirkung auf die Umwelt als geringer eingestuft wird.

Das Energieunternehmen Hidroelectrica befindet sich seit Juni dieses Jahres in der Insolvenz.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 17.12 2012, 03:37
Was heisst hier "Zerschredderung von Fischen" ? Eher müsste es Erlösung heißen denn diese Fische sind angesichts der fehlenden Abwasserreinigung sowieso dem Tode geweiht. Also ruhig weiter Kleinkraftwerke bauen - umso weniger profitiert dann später die grosse Strom-Mafia.
rauschel, 16.12 2012, 16:37
In Dtl. geht die Diskussion gerade in die Richtung, diese kleinen Anlagen künftig nicht mehr zu genehmigen, weil der Schaden (Landschaftsverbrauch, Eingriffe in natürliche Fluss- und Bachläufe, Zerschredderung von Fischen in den Turbinen etc.pp.)der mit dem Bau und im Betrieb angerichtet wird viel größer ist als das bisschen Strom, dass erzeugt wird.

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