Hilfe für Alte und Kranke

Meinungs- und Informationsaustausch sowie Gemäldeenthüllung

Mittwoch, 24. September 2014

Hauptanwalt Gunesch, Botschafter Lauk, Konsulin Urban, Heimleiterin Rhein und MdB Koschyk nach der Gemäldeübergabe.
Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt - Zu den Punkten am dichten Programm des mehrtägigen Rumänien-Besuchs von MdB Hartmut Koschyk, dem Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, gehörte eine Visite im Dr. Carl-Wolff-Alten- und Pflegeheim. Am Freitagabend fand hier ein Meinungs- und Informationsaustausch statt, an dem auch MdB Dr. Bernd Fabritius, der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganţ, Norbert Kartmann, der Präsident des Hessischen Landtags, der deutsche Botschafter Werner Hans Lauk und die deutsche Konsulin Judith Urban, die im BMI für die Förderung der Einrichtung zuständige Referatsleiterin Maria Therese Müller und Friedrich Gunesch, Hauptanwalt der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, teilnahmen. Geführt hat Heimleiterin Ortrun Rhein die Gäste durch das Altenheim aber auch das angeschlossene Hospiz.

Angesprochen wurden die Probleme des Altenheims und dabei insbesondere die Abwanderung des qualifizierten Pflegepersonals, als auch die Arbeit des Hospizes, das sich zu einer großen Hilfe für die unheilbar Krebskranken und deren Familien entwickelt hat. Da die Friedrich-Müller-Schule für Alten- und Heilerziehungspflege, deren Finanzierung über verschiedene staatliche Institutionen erfolgt ist, ihre zweckentsprechende Tätigkeit aufgegeben und das Gebäude seit geraumer Zeit leer steht, wurde daran gedacht, hier ein Kinderhospiz einzurichten. Mit Freude teilte der Bundesbeauftragte mit, dass das Bundesministerium des Innern, im Einvernehmen mit den weiteren beteiligten Stellen in Deutschland, die administrativen Voraussetzungen eingeleitet hat, damit in der Schule die erforderlichen Maßnahmen für das geplante Kinderhospiz erfolgen können.

Im Rahmen seines Besuchs im Altenheim hat MdB Koschyk ein Großgemälde des Künstlers Stefan Orth an das Carl-Wolff-Altenheim als Leihgabe des Bundesministeriums des Innern übergeben. Das Gemälde hängt in der Gästeetage und wurde feierlich enthüllt. Orth hatte es für die deutsch-rumänische Stiftung gemalt, es symbolisiert eindrucksvoll die deutsch-rumänischen Beziehungen als Brücke der Freundschaft und Verbundenheit.

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