Hochschulen nutzen Arboretum

Baumschule in Gurahonţ als Versuchsfeld

Montag, 15. Juni 2015

Temeswar -Ein Arboretum wird künftig von drei Hochschulen genutzt, gewartet und ausgebaut. Impliziert sind die Temeswarer West-Universität, die Hochschule für Landwirtschaft und Tiermedizin, ebenfalls Temeswar/ Timişoara und die Universität aus Großwardein/Oradea, die die Baumschule in der Gemeinde Gurahonţ im Verwaltungskreis Arad zur Nutzung übernommen haben.  Die Studenten und Forscher der Universitäten haben dadurch die Möglichkeit, in der Baumschule „Arboretum Sylva“ in Gurahonţ Praktika abzuleisten, oder sich in Sachen Forschung und Entwicklung (F & E) zu betätigen. Die Anlage steht unter der Obhut der Kommunalverwaltung in Gurahont. Das wichtigste Ziel, um das Arboretum auf Vordermann zu bringen sei, dass Forschung und Entwicklung im Bereich des Umweltschutzes vorankommt, der Schutz der Biodiversität und nicht zuletzt die Idee, das öffentliche Interesse für den Park zu wecken. So beabsichtigen die Universitäten eine Serie konkreter Tätigkeiten, die vor allem auf den Erhalt der Baumarten aus dem Park fokussiert sind. Außerdem wollen die Universitäten das notwendige Fachpersonal sichern, das für den Erhalt des Parks notwendig ist. Das Arboretum ist insgesamt 11,6 Hektar groß – fast zwei Drittel davon sind bewaldet.

Die Anlage enthält auch ein Gebäude, das als Unterkunft für die Studenten verwendet werden kann. Doch wie aus der Pressemitteilung der West-Universität Temeswar hervorgeht, sind Investitionen in Grundstücke und Gebäude notwendig. Die drei Universitäten werden mit Institutionen aus dem In- und Ausland zusammenarbeiten um wissenschaftliche Tätigkeiten im Bereich der Forschung und des Erhaltes der Biodiversität bzw. des Umweltschutzes zu entfalten. In diesem Kontext haben die Projektpartner ein eigenes Institut für F & E im Bereich der Biodiversität gegründet, um so die nötigen Hebel zu haben, die Finanzierung für die Instandhaltung und Weiterentwicklung des Parks zu sichern. Das Areal soll auch zu Praktika genutzt werden, oder zur Forschung und Entwicklung dienen, deren Nutznießer Lehrkräfte, Forscher und Studenten sind.  Die Partnerschaft ist ein Treffpunkt der implizierten Institutionen. Diese Art von Zusammenarbeit hat das Ziel, angehende Fachleute auszubilden. Die ersten 20 Studenten von der Temeswarer West-Universität, Abteilung Biologie-Chemie, haben sich bereits um die Instandhaltung des Parks bemüht.

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