Hohe Erwartungen führen zu großen Leistungen

Klaus Johannis fordert ernste Arbeit und Geduld

Dienstag, 23. Dezember 2014

Staatspräsident Klaus Johannis legte Sonntag auf der feierlichen Sitzung des Parlaments den Amtseid ab. Foto: Mediafax

Bukarest (Mediafax/ADZ) - In seiner Antrittsrede vor dem Parlament hat Staatspräsident Klaus Johannis angekündigt, dass er schon in kürzester Frist die Parteien zu Beratungen ins Schloss Cotroceni einladen werde, damit man die Zielsetzungen des Landes bespricht und dafür auch einen Terminkalender aufstellt.

Er wisse, dass in ihn hohe Erwartungen gesetzt werden, sagte Johannis, aber hohe Erwartungen könnten zu großen Leistungen führen. Er möchte, dass man nach fünf Jahren beim Abschluss seines Mandats sagen kann: „Rumänien ist das Land, das die Welt in Staunen versetzt hat, durch seine Umwandlung und seinen Wiederaufbau.“ Johannis hält vor allem eine tiefgreifende Veränderung der Gesellschaft für notwendig: „Die legislativen Veränderungen sind bloß ein Schritt. Sie müssen von einer Veränderung der Mentalität, der Praxis, der Arbeitsweise begleitet werden. Ich wünsche mir ein Rumänien, das die Sphäre des jetzt alltäglichen Sensationellen verlässt. Ein Rumänien, in dem es keine Zeit für Spektakel gibt, denn alle arbeiten.“ Eine historische Etappe geht jetzt zu Ende und man müsse vieles hinter sich lassen. Das Land der gut gemachten Dinge bedeute, „dass wir einen Konsens schaffen, aber nicht bloß einen Konsens in den Erklärungen, sondern einen Konsens der Tat, mit messbaren Ergebnissen“.

Johannis stellte dem Land eine Zukunft in Aussicht, in der die Politik die Bürger respektiert.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 29.12 2014, 19:15
Herr Alexander ich kam Ende 1997 das erste mal nach herrmannstadt. .sie sehen ich schreibe herrmannstadt. .und nicht sibiu. Da war der Johannis noch kein Bürgermeister .er war Lehrer. .und im deutschen Forum. Im deutschem forum Herr Alexander. .nix rumänisch. .bis dieses jahr war ich über 40 mal in herrmannstadt. .nix rumänisch sibiu. .die herrmannstadter.und zwar die rumänische Bevölkerung wollte gar keinen Rumänen als ihren Bürgermeister. .und vor allem Dingen keine romanisierten. Sie wissen die mit halben Hirn.und kommunistischer Vergangenheit. Die Stadt hat 97 ausgesehen. Als ob sie von Zombies bewohnt war. .alles aber auch alles war scheiße. .heute ist das eine hundert prozentige andere Stadt. .die herrmannstadter Rumänen beißen ihnen die Kehle durch. Wenn sie ihren Johannis mit rumänischen Politikern gleichsetzen. .sie beschreiben herrmannstadt ..wie ein romanisierter. .sie wissen die mit dem halben Hirn. .der deutsche Johannis wird wenigstens von der göttlichen angie Merkel begrüßt. Die andere rumänische grinsglatze plus dem Albaner Gesicht und Doktor für Toiletten Spülung. .Pronto der Staubwedel er. Die will man in Europa nirgendwo sehen. .der Johannis wird durch die angie in Europa ein schutzschirm bekommen. .das er mit breiter brust. Nach rumsnien zuruck fährt. .hack den Klaubrüdern wenn sie nicht wollen. Einfach die Hände ab. Unsere Erlaubnis hast. Da . romanisierten spielen da keine rolle. Die 5 alten Herren gibt es in einigen Jahren nicht mehr. .
Alexander, 29.12 2014, 12:46
@norbert: Johannis ist schon seit Jahrzehnten Teil des rumänischen Politsystems. Wer ihn nun als den weißen Ritter sehen zu will, belügt sich doch selbst.
@Ottmar: Johannis hatte es eben verstanden, die günstige Lage von Sibiu und seine "Beziehungen" ins Ausland zu nutzen. Aber so sehr unterscheidet sich Sibiu nun auch nicht von anderen rumänischen Städten. Johannis gehört einer rumänischen Partei an und spielt das rumänische Spiel. Er kann doch nur von Glück reden, dass eine der wenigen Autobahnstücke Sibiu entlasten. Ansonsten glänzt die Infrstruktur in Sibiu auch noch um die Konsumpaläste herum - wie auch in anderen Städten. Das ist wie mit den schönen Straße zu den Ferienhäusern der Bukarester in den Bergen: Für die Entwicklung des Landes wichtige Verkehrswege lässt man dafür dann eben verkommen. Johannis ist da nicht besser als die große Mehrheit der rumänischen Elite.
Ottmar, 29.12 2014, 02:14
Zum Unterschied Brasov - Sibiu. Vielleicht gibt es auch einen Unterschied -- Rumänien 20.12.2014 -10 Jahre mit Rumänien 20.12.2014 + 10 Jahre--.
Ottmar, 28.12 2014, 13:39
Alexander, wenn ich Verkehrsinfrastruktur von Sibiu mit der von Brasov vergleiche, dann sind das Welten. Ich fahre seit 10 Jahren durch beide Städte. Durch sibiu ging das problemlos,jetzt aussen herum durch Brasov ist das imer eine Katastrophe. hier merkt man den Unterschied deutlich was ein Deutscher leistet bzw.ein Rumäne nicht leistet.
norbert, 27.12 2014, 03:32
Rumänien darf man nicht in deutscher Sprache mit deutschen Standards gleich setzten. Rumänien muß man vergleichen mit Bulgarien. Mit Ukraine mit Moldawien. Das ist die klasse in der sie spielen. .in dieser Klasse sind sie zu hause für wie lange auch immer. .ich als Westdeutscher sehe dies und schreibe auch darüber. .rumänien ist ein Entwicklungsland mi vviel Unterstützung aus dem Ausland. Und wenig Eigenleistung.der Johannis hat dies erkannt ..und er spricht es aus. Jetzt wird sich zeigen ob im Volk Substanz ist. .wenn das Volk sich ändert ändern sich die Parteien. .wenn das Volk sich seiner kulturellen koruption nicht offen stellt. .wird es nichts. .das ist eine aufabe. .die nur ganz wenige geschafft haben. .ich wünsche das jedem. .bei rumänien bin ich sehr skeptisch. .sie sind wie die Süditalien er. .ja ja. Und sonst wenig. .sie wollen immer. Aber die andern. .ich bin mal gespannt wann sie den Johannis verleugnen und verraten werden. Dann soll nach Deutschland gehen wo schon seine Mutter und Schwester ist. .ich traue den Rumänen politisch wenig bis nix zu.
Alexander, 25.12 2014, 23:03
na - mal sehen, ob sich wirklich mal etwas zum Besseren ändert.
Aber wenn man auf neuen Straßen dahin kriecht und im Radio etwas von Verkehrsmasterplänen erzählt wird, verliert man schnell den Glauben daran.
Fakt ist doc, dass an den neu gemachten Straßen die Städte entlang wachsen und man z.B. für 240km zwischen Cluj N. und Campulung Moldovenesc nun länger braucht, als noch vor 10 Jahren, da man nun eigentlich nur noch 50km/h fahren darf.
Autobahnen? Die sind wie Bebauungspläne nur Theorie.
Verkehrssicherheit? Die Straßenbauplaner mit ihren Masterplänen scheinen davon noch nichts gehört zu haben.
Aber der (Rumänien-)Deutsche wird´s schon richten. Oder wachsen dann auch nur die Konsumtempel und Luxusmeilen, während die Infrastruktur weiterhin darbt.
Durch Konsum, Autokauf und Villenbau wird Rumänien wohl kaum zu den anderen EU-Staaten aufschließen können.
Ach ja - der neue Präsident hatte ja auch beklagt, dass so viele rumänische Eltern im Ausland fern ihrer Kinder arbeiten würden. Er und seine Partei hätten natürlich auch etwas dafür tun können, dass die Eltern gut bezahlte Arbeitsplätze in der Heimat finden können.
Eine Voraussetzung ist aber eben auch die Infrastruktur - und nicht die vollen Taschen der Eliten. Mit ihren dicken SUVs rasen sie dann eben durch die endlosen Ortschaften, wil sie denken, sie seien die Herren im Lande und ihre teuren Fahrzeuge würden ihre gefährliche Fahrweise auf wundersame Weise kompensieren.
Klaus Johannis spielt das Spiel schon seit Jahren mit und ist wie all die anderen Mitglieder der rumänischen Elite mitverantwortlich für die Fehlentwicklungen.
Hanns, 24.12 2014, 11:28
@Sraffa - Sie sollten sich beruhigen und die Feiertage genießen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest!
Sraffa, 24.12 2014, 03:33
Also, besondere Schnellmerker sind Sie, Hanns und Norbert, nun wirklich nicht, macht aber nichts, dafür kapieren es Leute , die lesen können.
Sraffa, 24.12 2014, 03:30
@Hanns ; Iohannis hat vor dem Parlament und anderen Institutionen also quasi im Parlament gesprochen ! Also, lesen Sie noch einmal genau. Ihre Etikettierungen schenke ich mir.
norbert, 24.12 2014, 02:30
Der Johannis ist deutscher mit rumänischen Pass. .der wird so wenig wie möglich von rumänischen Parteien was annehmen. Dann müßte er so blöd sein. .wie das halbe hirn sraffa. .

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