Hohe Zuwendungen für Schulen

Auch Schulcampus der Lenauschule auf der Liste

Freitag, 03. Februar 2017

Temeswar - Die Stadt, Alleinverwalter der Schulen der Begastadt, hat für das laufende Kalenderjahr hohe Zuwendungen aus dem städtischen Haushalt für die Temeswarer Schulen eingeplant. Man möchte heuer die peinlichen Situationen der Vorjahre mit etlichen Schulen ohne Funktionsgenehmigung kurz vor oder kurz nach dem Beginn des neuen Schuljahrs umgehen. Dem chronischen Nachholbedarf in Sachen Reparatur und Instandhaltung in vielen Schulen ist jedoch selbst durch diese Maßnahmen nur zum Teil beizukommen. Als Dringlichkeit gilt heuer in der Stadt die Schaffung neuer Kinderkrippen. Da man sich die hohen Kosten eines Neubaus doch nicht leisten kann, versucht es die Stadtverwaltung mit der Billiglösung bzw. der Umfunktionierung von bestehenden ungenutzten Räumlichkeiten, so u.a. mit dem Heimparterre des Azur-Lyzeums, von drei Appartements in der Arader Straße und in der Independenţei-Straße.

Geplant ist ein Ausbau bei mehreren Schulen: So im Grigore-Moisil-Lyzeum, in der Gymnasialschule Nr.13, den Kindergärten 33 und 20. Sanierungsarbeiten erfolgen im Kindergarten Nr.14, dem Banater Kolleg, dem Landwirtschaftslyzeum. Erneuert wird das Dach in der Gymnasialschule Nr. 19 und im Wirtschaftslyzeum „F.S. Nitti“. Mit dem Start zum Schulcampus der Lenauschule (Gymnasialklassen) wird es wahrscheinlich noch dauern: Für heuer ist erst mal die obligate Versteigerung angesagt. Vorgesehen ist zudem die Sanierung der Fassade des Wirtschaftslyzeums und des Schwimmbeckens im Technischen Kolleg Electrotimi{. Pläne für die Durchführung der Wärmedämmung gibt es für die Gebäude des Ion-Vidu-Lyzeums, des Technischen Kollegs Ion Mincu, Henri Coandă, Electrotimiş, sowie des Technischen Kollegs für Lebensmittelindustrie. Im Jahr 2018 sollen auch die Arbeiten zur gründlichen Sanierung der Gymnasialschule Nr. 30 angegangen werden. Die Kommunalverwaltung möchte heuer auch zehn modulare Klassenräume (Container) anschaffen, um sie im Notfall bei größeren Bauarbeiten oder Sanierungsarbeiten der Schulen einsetzen zu können.

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