Hollande: Johannis – Faktor der Einheit für Rumänien

Staatschef bat um Unterstützung für Schengen-Beitritt

Donnerstag, 12. Februar 2015

Frankreichs Präsident François Hollande begrüßt Rumäniens Präsidenten Klaus Johannis vor dem Élysée-Palast. Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der erste offizielle Besuch in Frankreich, den der rumänische Staatschef Klaus Johannis zusammen mit seiner Frau Carmen Johannis Dienstag gemacht hat, begann mit dem Empfang im Invalidendom, wo Johannis die Ehrengarde abschritt.

Im Élysée-Palast, wo Johannis vom französischen Präsidenten François Hollande begrüßt wurde, fanden zunächst ein Dinner und dann das Gespräch der beiden Präsidenten unter vier Augen statt, worauf sie vor die Presse traten. Johannis erklärte, dass er die Unterstützung Frankreichs für den Beitritt Rumäniens zum Schengen-Raum verlangt habe, eine Angelegenheit, die auch heute auf dem EU-Gipfel in Brüssel zur Sprache kommen soll. Johannis hat den französischen Präsidenten zu einem Besuch in Rumänien eingeladen.

Über Wirtschaftsfragen äußerte François Hollande, dass Frankreich die Investitionen der letzten Jahre fortsetzen wolle, und erinnerte daran, dass „z. B. Renault mit drei Prozent zur rumänischen Industrieproduktion beiträgt.“ Johannis sei „gegenwärtig ein Faktor der Einheit für Rumänien“, sagte er. Anschließend sprach Johannis mit dem Präsidenten des Senats, Gérard Larcher, und mit dem Präsidenten der Nationalversammlung, Claude Bartolone. Am Abend traf Johannis in der Botschaft Rumäniens in Paris mit der rumänischen Diaspora zusammen. Heute beteiligt sich der rumänische Präsident am EU-Gipfel in Brüssel.

Kommentare zu diesem Artikel

Alex, 15.02 2015, 10:54
Ja Norbert, du hast Recht, hier geht es um sachliche Argumente und diesbezüglich gab ich dir ja Recht. Leider aber erzählst du darüberhinaus jede Menge subjektiven Stuss. Du willst Mainzer sein? Es würde mich doch sehr wundern, wenn dich bei deinem Charakter die Pfãlzer als einen von ihren akzeptieren würden. Wahrscheinlich gehörst du zu den deutschstämmigen Rumänen, die weder in RO noch in D dazugehören. Bemitleidenswert.
norbert, 14.02 2015, 00:10
Herr Alex.da sie sich als Rumäne outen können sie schon mal kein romanisierter sein. Sie sind Rumäne ich bin Mainzer .in dieser Zeitung steht oben. .Inland. Wirtschaft. .lokales ..kultur. .und so weiter. .dies hier ist ein politisches forum. .da muß man wissen. .das es hier drin über Politik geht. .da muß man nicht in jeden Beitrag darauf hinweisen m...das man die Politik und die ihr folgende Verwaltung meint. ..zum zweiten. .ist in einem politischen forum. ..nach meiner Meinung Daten und Fakten das wichtigste. .so sieht man dies überwiegend in mittel und Nord Europa. .in südlichen Ländern und auch in diesem forum. .mischen sich Fakten mit Emotionen. .das bringt automatisch Verwirrung. .deswegen werde ich aber keine Rücksicht nehmen. .nur deswegen um auf Emotionen anderer Rücksicht zu nehmen. .das mache ich wenn ich im Bereich kultur schreiben würde. .oder wenn ich in rumänien bin und m ich mit meinen vielem Freunden unterhalten. .in einem politischen forum gehören Emotionen nicht hirn. .sondern Daten und Fakten. .wenn ich schreibe das 90 Prozent der deutschen rumsnien verlassen haben. ..dann ist dies ein Fakt. Sie wollen nicht von Rumänen regiert werden. .das gleiche gilt für die Juden die Österreicher und ganz besonders für die Ungarn. Gegen diese Fakten haben sie emotional keine Chance. .welche Menschen kommen nach rumsnien um hier zu leben ..noch nicht mal Asylanten. Gegen diese Fakten ..können sie keine Emotionen dagegen halten. Sie können höchsten nach den Gründen suchen. Der Johannis würde fragen .was können wir ändern ..damit das besser wird. .rumänische Politiker traue ich das nicht zu. Bei rumänischer Politik und Verwaltung. ...kommt immer durch. .immer die andern. Wenn sie die Emotionen. .wie im ersten Teil ihres Beitrages weglassen. .kommen auch sie wie ich zu den Daten und Fakten. .sollten wir beide mal einen Beitrag über etwas im kulturellen kommentieren. .dann können wir unterschied einen emotionalen Kommentar abgeben. Dahin gehört er. .und das sehen die Rumänen um Johannis. .konstant ohne zu wackeln bei den Daten und Fakten bleiben. Und wenn es fassnacht ist wie gerade bei uns in Mainz .singen. tanzen. .feiern. .da gehört es hin.
Alex, 13.02 2015, 14:16
@Norbert, ich bin Rumäne und muss dennoch sagen, dass du tendenziell nicht so falsch liegst. Ich denke auch, dass die Rumänen ihren eigenen Politikern nun überhaupt nicht mehr trauen und in ihrer Verzweiflung nach dem letzten Strohhalm gegriffen haben. Und ja, der Rumäne weiß seit jeher, dass Deutsche anders ticken, dass sie geradlinig sind und auf Qualität stehen. Auch weiß der Rumäne, dass er selbst bis zum kleinsten Mann auf der Straße die Korruption direkt oder indirekt unterstützt, die Korruption also Teil der rumänsichen Kultur ist. Und ja, natürlich können dann die Politiker nicht anders sein. Wie sollten sie es auch, sie stammen nun mal aus genau diesem Volk. ABER: Die Rumänen (und damit meine ich die Mehrheit) hat inzwischen verstanden, dass sich da grundsätzlich etwas ändern muss. Selbst wenn das Verlangen nach einer deutschen Hand in der Führung noch keine Revolution der Denkweise des rumänischen Volkes ist, eine Evolution ist es allemal. Und Johannis kann sicher auch nicht alles ändern, aber sicher ein gutes Stück zur Verbesserung beitragen. Das ist aus meiner Sicht die richtige Richtung und es lässt mich hoffen. Womit ich aber überhaupt nicht einverstanden bin, sind deine herablassenden und angreifenden Aussagen, dass keiner mit Rumänen leben wollen soll. Das ist unterstes Niveau und lässt mich glauben, dass du voller Komplexe bist. Böse bin ich dir deshalb sicher nicht. Ich habe nur etwas Mitleid, denn gut geht es dir sicher nicht damit...
norbert, 13.02 2015, 07:30
Das Land Rumänien. ..hat eine sehr schwache Verwaltung. .und durchschnittlich vom kommunalen bis zum staatspolitischen sehr schwache und teilweise sehr korupte Politiker. .diese von mir beschriebenen Leute kommen alle aus dem Volk der Rumänen. .die Rumänen sind sehr wenig interresiert an Politik. ..sie sind eher geneigt. .ihre eigene sache zu machen. .kommen diese Menschen dann in Verwaltung und Politik. .dann kommen ihre kulturellen schwachen richtig zum Vorschein. .wie in Wikipedia beschrieben. .die koruption ist tief in der rumänischen kultur verankert. .weit über 90 Prozent der Sachsen leben nicht in ihrer Heimat Siebenbürgen. .warum weil sie mit rumänischer Kultur wenig gemeinsam haben. .fast alle Juden wohnen nicht mehr in ihrer Heimat. .warum weil sie mit der rumänischen kultur wenig gemeinsam haben. Ein großer Teil der Ungarn wohnen nicht mehr in ihrer Heimat. .warum weil sie wenig mit den Rumänen gemeinsam haben. .die über eine Million Ungarn in ihrer Heimat ..die jetzt rumsnien heißt. Haben mit rumänien fast nichts gemeinsames. .deswegen können die halben Hirne. .wie sraffa das gar nicht mitbekommen. .was die Rumänen und die Sachsen und die Ungarn denken. Oder die Autoren in dieser Zeitung. .die schreiben nämlich genau wie der nobbi herrmannstadt und nicht sibiu. .man gehe auf lokales und lese die ersten zwei Berichte. .so sprechen auch die rumänischen herrmannstadt er..sie wollten keinen Rumänen als Bürgermeister. Sie wollten einen Sachsen. .weil sie keine rumänische Politik wollten. .und genau das ist das Wahl Ergebnis bei der Präsidenten Wahl. .Wahrheit ist nicht die sache der romanisierten. .sie sind wie der sraffa wendehälse. Wo Krümel auf dem Boden liegen drehen sie ihren politischen Arsch hin. .diese 5 werden weder von Rumänen geachtet geschweige von Sachsen oder deutschen. .in ein paar jahren wird es kaum noch Sachsen geben in ihrer Heimat. .da werden die letzten das kaka Land verlassen haben. .wer will schon mit Rumänen zusammen leben. .alle hauen ab. .selbst Millionen von Rumänen. .das ist reale Wahrheit. .mit einem halben Hirn nicht zu erfassen. .
Sraffa, 13.02 2015, 03:27
@Norbert : Und dies noch einmal : Sie haben überhaupt keine Ahnung von dem, was "Rumänische Interessen" sind. Sie setzen die kriminellen Aktivitäten von Individuen/ Gruppen gleich mit dem Staatsinteresse des Kultur- und Staatsgebildes "Rumänien". Sie versuchen nur, Ethnien gegeneinander aufzubringen; das ist sehr sehr schmutzig !
Sraffa, 13.02 2015, 02:58
@Norbert : Also, selbstverständlich ist Johannis ein Rumänischer Patriot, welcher die Interessen seines Vaterlandes zuerst im Blick hat - alles andere hätten die Rumänischen Bürger auch nie gewählt. Und Johannis ist ausweislich Rumänischer Staatsbürger und ausserdem lediglich ethnisch Siebenbürger Sachse. Und Hermannstadt heißt auf Rumänisch Sibiu und ist eine Stadt im Staatsgebiet der Republik Rumänien. Und Siebenbürgen ist eine kulturelle Region im Staatsgebiet der Republik Rumänien - das alles ist im Vertrag von Trianon festgehalten und seitdem über die Jahrzehnte immer wieder bekräftigt - nicht nur von Bundespräsident Herzog aus D sondern auch von den EU- "Romanisierten" aus Brüssel !
norbert, 13.02 2015, 01:25
Die Franzosen haben mal kurzerhand 10000 rumänische Staatsbürger ...genauer gesagt Romas ohne zu zögern hinaus katapultiert. .das wird das Thema sein. .die Frankreich dem Sachsen Johannis gesagt haben wird. .und der Johannis wird dies auch von anderen Ländern gesagt bekommen. ..Johannis ist nicht rumänien und auch nicht rumänische Politik. .er ist von den Rumänen gewählt worden. .um keine rumänische Politik zu machen. .er steht da auf der Seite Europas und nicht auf der der Seite der rumänischen Politiker. .Regierung und deren Verwaltung. .dies ist im Kern nachzulesen in seiner ersten rede. ..Johannis und rumänische Politik gleichzusetzen. ..irrt gewaltig. .ein Sachse macht keine rumänische Politik. .das wissen die Rumänen am besten. .besonders die aus herrmannstadt. .
Helmut, 12.02 2015, 21:16
Hier hat Hollande mit diplomatischen Worten festgestellt,was er von Basescu gehalten hat.Gleichzeitig hat er damit auch indirekt ausgedrückt,dass Frankreich hofft das er diese Einstellung weiter beibehalten wird.Ioannis,soll diese Worte Hollands, nach seiner Rückkehr nach Rumänien, nicht vergessen.Auch die Merheit der Bevölkerung wünscht dies.
Sraffa, 12.02 2015, 16:38
@Hanns : Meine Aussage bezog sich explizit auf Basescu als Gegenmodell zu Johannis; Ponta spielte da nur eine Nebenrolle.
Hanns, 12.02 2015, 12:24
@Sraffa - "Die Mehrheit zur Wahl dieses Gegenmodell hat sich deshalb gefunden", weil Ponta derart übertrieben hat, dass selbst der einfache Rumäne kapiert hat diesen nicht zu wählen!

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