Holzhändler hielten sich Leibeigene im Haus

400 Ordnungskräfte durchkämmen Weiler in Argeş

Freitag, 15. Juli 2016

Symbolfoto: pixabay.com

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Ein Aufgebot von 400 Ordnungskräften aus Piteşti und Craiova, angeleitet von den DIICOT-Staatsanwälten, hat Mittwoch den Weiler Gămăceşti, der zur Gemeinde Berevoieşti gehört, durchkämmt, weil es Hinweise auf Meschenschmuggel und Sklavenhalterei gab.

In dem Dorf mit 800 Einwohnern leben vor allem Roma, die als Holzhändler und Holzdiebe tätig sind. Seit acht Jahren sollen diese geistig Kranke oder körperlich Behinderte, Stadtstreicher oder obdachlose Jugendliche aufgegriffen und in ihr Dorf gebracht haben, wo diese wie Tiere behalten wurden: Sie mussten in Haus und Hof arbeiten, wurden zum Betteln geschafft und mussten vor allem beim Holzdiebstahl helfen.

Die Polizisten haben in 40 Häusern Durchsuchungen vorgenommen, 38 Personen wurden  abgeführt. Die Polizisten haben drei Erwachsene und zwei Kinder befreit, die in Ketten gehalten  wurden. Beschlagnahmen konnten sie ein Kilo Goldschmuck, 228.000 Lei und drei Nutzfahrzeuge für den Holztransport.

Kommentare zu diesem Artikel

alexander, 21.07 2016, 12:42
Roma oder Rumänen ... Wo ist der Unterschied?
Alles was auf die Roma zutrifft, hat man auch bei den Rumänen.
Clans, Villen-Paläste, dicke Autos, ...
Ausbeutung der Schwächsten ...
Schau dir nur mal die Meldung dieses Monats an.
Was sie dann aber eben nicht haben, ist z.B. eine fertige Autobahn ... So ist das eben in Rumänien.
Peter, 15.07 2016, 10:44
Wie soll man diesen Artikel kommentieren ohne rassistisch zu wirken? Am besten ich schreib so wie ich denke, auch wenn‘s manchen nicht passt.
Nach meinen diesjährigen Urlaub in RO sind mir, die immer mehr werdenden, Paläste mit Zinnen, Erkern usw. aufgefallen, der obligatorische Mercedes nicht zu vergessen. Wer baut diese und woher kommt das Geld für solche Hässlichkeiten? Diese Fragen sind schnell beantwortet, Zum einen sind es die, über die der Artikel handelt (Roma). Zum anderen sieht man sie in ganz Europa herumlungern, diese Bettlerbanden. Die gehen so aggressiv vor, das ist schon Nötigung. Gesammelt wird für den Clan Chef und der stellt das ergaunerte Geld offen zur Schau. Nur vom Musizieren und Schrott sammeln können solche Reichtümer nicht kommen. Das jede Art von Verbrechen für die recht ist zeigt dieser Artikel, gerade sie müssten Wissen wie es ist diskriminiert zu werden. Nur als falschverstandener und verfolgter “Bessermesch“ darf man sich alles erlauben, es zählen ja nur die Gesetze des Clans – alles zum wohl des Clans.

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