Horia Colibăşanu erzählte von seiner Expedition im Himalaya

Donnerstag, 25. Mai 2017

Der Bergsteiger Horia Colibăşanu war Ehrengast der Pressekonferenz, die Bürgermeister Nicolae Robu jede Woche im Rathausgebäude veranstaltet.
Foto: Constantin Duma

Temeswar – Der Bergsteiger Horia Colibăşanu ist erfolgreich nach Temeswar zurückgekehrt. Der Alpinist setzte vergangenen Dienstag einen neuen persönlichen Rekord: Er bestieg den höchsten Gipfel der Welt, den Everest (8848 Meter) im Himalaya-Gebirge, ohne Sauerstoffzufuhr und ohne die Hilfe der einheimischen Sherpas.  „Vier Tage lang dauerte nur der Abstieg. Die Expedition lief fast wie vorgeplant, ich habe mich an das Klima angepasst und den Aufstieg geschafft. Nicht geplant war, dass mein Zelt und meine Axt gestohlen wurden. Es war recht schwer und ziemlich gefährlich bis zum Schluss. Es ist schwieriger, vom Everest hinabzusteigen, als den Gipfel zu erklimmen“, erzählte Horia Colibăşanu, der bei der wöchentlichen Pressekonferenz im Rathaus dabei war.  Der Bergsteiger hätte ursprünglich zusammen mit dem Deutschen Ralf Dujmovits auf den Everest steigen müssen, aber der deutsche Alpinist beschloss, in Begleitung eines Sherpas auf den Gipfel zu klettern. „Ich blieb ohne Partner und ohne Sherpa. Ich musste allein zurechtkommen“, sagte Horia Colibăşanu, der von Beruf Zahnarzt ist. Die gesamte Expedition dauerte knapp über einen Monat. Horia Colibăşanu erzählte, dass es schon einige Momente gegeben hatte, in denen er beinahe an seine Grenzen gelangt war, er schaffte es jedoch, diese zu überwinden. Unter anderem musste er bei Temperaturen von minus 32 Grad Celsius im Himalaya überleben.

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