Iberdrola stoppt Windpark-Investitionen

Freitag, 08. November 2013

Bukarest (ADZ) - Der spanische Konzern Iberdrola stoppt seine Investitionen in Windkraftanlagen in Rumänien und bleibt nur mit den bereits funktionierenden 80 MW im Windpark bei Mihai Viteazu, Kreis Constanţa. Ursprünglich wollte Iberdrola Windparks mit einer Nennleistung von 1200 MW in Rumänien installieren. Wie die Mediafax weiter berichtete, wolle sich der spanische Konzern verstärkt auf seine Geschäfte in Nord- und Südamerika konzentrieren. In Europa gingen die Investitionen nur in Schottland weiter. Schuld an dieser Entwicklung beziehungsweise auf dem Verzicht auf weitere Investitionen in Windkraftanlagen seien von der Wirtschaftskrise verursachten finanziellen Schwierigkeiten. Iberdrola hat sich vor zwei Jahren auch aus der Projektgesellschaft für den Bau von zwei weiteren Reaktoren im Atomkraftwerk in Cernavodă zurückgezogen.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 08.11 2013, 14:22
Genau so machen es jetzt viele Investoren,einmal in Rumänien dann nichts wie weg.Die Investoren gehen von arbeiten und Geldverdienen aus. Dann merken sie nach geraumer Zeit, das man erst mal rund um die Uhr alles wieder und wieder kontrolieren muß. Dann lassen sies sein. Das ist das Credo sehr vieler dortiger Firmen.Die mehr zu Kontrolle, alles was Notwendig ist einen Betrieb zu führen gezwungen werden als inovativ zu wirken.Dies ist nur ein Beispiel.Das man sehr schwer in Rumänien erfolgreich auf weite Sicht sein kann.Weil das Land nicht in die EU gehört.Man kann sich mal die Investitionssumme des letzten Jahres anschauen. Sie bewegt im Rahmen eines türkischen Kebabsstandes.

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