IHK bereitet Workshop vor

Siegel „Made in Banat“ für Qualitätsware der Verwirklichung einen Schritt näher gerückt

Mittwoch, 14. Januar 2015

Temeswar – Die Einführung des Gütesiegels „Made in Banat“ für zahlreiche Firmen aus dem Grenzgebiet Rumänien-Serbien rückt nun ihrer Verwirklichung einen Schritt näher. Die Temescher Industrie- und Handelskammer (IHK) bereitet nächste Woche eine neuerliche Begegnung  zum Thema Qualität vor.  Genauer gesagt, geht es um einen Workshop für Firmen, die interessiert sind, Teil des Projektes „Made in Banat“ zu werden. „Das europäische Qualitätssystem“ ist das Hauptthema des Workshops am 20. und 21. Januar im C.E.D.O.-Saal der IHK am Opernplatz Nr. 3 in Temeswar. Mitmachen können alle Firmen aus der Grenzregion, die daran interessiert sind, ihre Produkte demnächst unter dem Markenlogo „Made in Banat“ zu vermarkten. Das Programm des Workshops beginnt am 20. Januar um 16 Uhr mit der Vorstellung des Projektes und endet mit einem Rundtischgespräch zum Thema Qualität der Produkte.

Das Treffen wird am darauffolgenden Tag fortgesetzt. Qualitätsmanagement und Qualitätssysteme sind die wichtigsten Schlagwörter auf dem Programm, denn bevor die Firmen den Produkt-Aufkleber mit dem Logo „Made in Banat“ bekommen, muss die Qualität ihrer Produkte nachprüfbar ausgewiesen werden. Alle Normen der EU im Bereich der Gesundheit und alle sanitären und tiermedizinischen Vorschriften müssen eingehalten werden. Das grenzüberschreitende Projekt wurde im Vorjahr in Zusammenarbeit mit Serbien ins Leben gerufen und soll Firmen, kleine und mittelständische Unternehmen, aus dem rumänischen, aber auch aus dem serbischen Gebiet des Banats fördern. Unter dem Motto „Zusammen sind wir stärker“ soll bereits in diesem Jahr eine Datenbank und eine Online-Plattform für diese Firmen eingerichtet werden. Mehrere Messen, Begegnungen und Workshops fanden bereits in den beiden Ländern innerhalb des Projektes statt. Die Voraussetzungen für die Banater Produkte stehen schon seit vergangenem Jahr fest: Sowohl die Produkte müssen im Banat hergestellt werden, aber auch die Rohstoffe müssen zu mindestens 51 Prozent aus der Region stammen.

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