Illegaler Kaviarhandel in Rumänien und Bulgarien

WWF besorgt um Fortbestand urzeitlicher Störe

Donnerstag, 20. Juni 2013

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Durch Käufe von Kaviar in Geschäften, Restaurants und von Straßenhändlern in Rumänien und Bulgarien sowie anschließende DNA-Analysen der 30 erworbenen Proben fanden Mitarbeiter des WWF heraus, dass ein Teil des Kaviars von streng geschützten Stören stammt. Über zehn Prozent der Proben ließen sich als Laich des besonders bedrohten Beluga-Störs identifizieren. Dieser urzeitliche Fisch ist der größte unter den ca. 25 Störarten. Er kann fünf Meter lang und zwei Tonnen schwer werden.

In Rumänien existiert seit 2006 ein zehnjähriges Fangverbot für Störe, in Bulgarien seit 2011. Dennoch wird weiterhin gewildert, vor allen in den vom Fischfang abhängigen Regionen wie dem Donaudelta. WWF-Leiter in Rumänien, Magor Csibi, identifiziert drei Hauptgefahren für die bedrohte Spezies: Befischen, der Druck des Kaviarmarktes – einer der Hauptimporteure ist Deutschland – und Infrastrukturprojekte an der Donau, welche die Migration der Störe flussaufwärts zum Laichen behindert. Dringende Maßnahmen sind erforderlich, um den Stör zu erhalten. Rumänien und Bulgarien sind die letzten EU-Länder, in denen es noch Störe gibt.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 23.06 2013, 00:15
Herr Ottmar.Was ein Zufall dieser Artikel.Er bereitet mir eine riesen freude.Ich lernte letzten Jahres auf der Rückfahrt von Rumänien ca 30 Kilometer vor Arrad eine Polizistin kennen. Ich wurde angehalten von einem Polzisten ,und dachte bin ich vielleicht zu schnell gefahren.Ich drehte das Fenster herunter und er fragte mich auf englisch ob ich nach Deutschland fahre ,über Arrad .Ich war verdutzt ,sagte ja. Dann zeigte er mit dem Finger auf die andere Seite meines Fahrzeuges und fragte mich ob ich seine Kollegin mit nach Arrad nehmen könnte. Als ich diese Polzistin sah ,sagte ich zu ihm .Von ihr las ich mich auch verhaften.Er lachte ,denn er wußte das ich damit meinte ,das sie bildhübsch ist. Sie hatte ihr Auto an einer Tankstelle und Werkstatt stehen und dort fuhr ich sie gerne hin. Da ich im Nachtleben beruflich unterwegs bin,kann ich mir schon erlauben zu sagen .Die ist ne Wucht. Wir flirteten bis Arrad und es entwickelte sich eine schöne Unterhaltung. Wir schreiben uns seit dieser Zeit. In 3 Wochen bin Ich in Urlaub in Rumänien.Ich habe meinen Urlaub nach ihrem gerichtet. Wir werden am schwarzen Meer sündigen bis die Polizei kommt.Ich weis was sie verdient. Sie ist Jungpolzistin.
Natürlich fragte sie ob sie auch in Deutschland arbeiten könnte. Sie ist nicht die erste ,und wird auch nicht die letzte sein, der ich helfe dieses kakaland zu verlassen.
Ottmar, 20.06 2013, 15:38
In Rumänien sind alle gleich miserabel bezahlt, warum soll denn dann die Polizei die Hand aufhalten. Auch in Deutschland ist die Polizei miserabel bezahlt und hält nicht die Hand auf. es geht aber mit einem Nebenjob das Einkommen aufzubessern. das bedeutet aber arbeiten und das ist in Rumänien eher ein cuvânt străin.
Gerd, 20.06 2013, 07:51
@sraffa:Herumlaufen, wegschauen, Hand aufhalten-genau wie bei der Holzmafia, wo ja ein Polizeigeneral der oberste Mafiot ist.Andererseits-was will man von solch miserabel bezahlten Ordnungshütern denn anderes erwarten als das sie bei jeder Gelegenheit die Hand aufhalten?
sraffa, 20.06 2013, 03:15
Das sind ja alles keine Neuigkeiten; insbesondere die Strafverfolgung der Wilderer ist miserabel . Ich frage mich sowieso was die vielen Polizisten eigentlich den ganzen Tag über treiben ?

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