Image und Entwicklung

Zur Regionalisierung des Landes und den Regions-Hauptstädten

Samstag, 09. Februar 2013

Hermannstadt - Das Image der Stadt würde weiter wachsen und die Entwicklung einen neuen Anstoß erhalten, meinte Bürgermeister Klaus Johannis auf der Donnerstagspressekonferenz auf die Frage, was es Hermannstadt/Sibiu bringen würde, wenn es Hauptstadt einer Region wird.

Die Frage erfolgte im Kontext des Veröffentlichens der von der Regierungskoalition USL vorgeschlagenen administrativ-territorialen Einteilung des Landes in Regionen. Diesem Vorschlag zufolge werden die derzeitigen Entwicklungsregionen beibehalten, sodass der Verwaltungskreis Hermannstadt in der Region Zentrum bleibt zusammen mit den Kreisen Kronstadt/Braşov, Alba, Muresch, Covasna und Harghita. Als Hauptstadt der Region wurde Karlsburg/Alba Iulia angegeben, derzeitig der Sitz der Entwicklungsagentur der Region.

Er werde sich bemühen, Hermannstadt ins Gespräch als Regionsvorort zu bringen, erklärte Johannis. Willkommen war die seinerzeitige europäische Kulturkauptstadt für das Image und die Entwicklung  –  und deswegen kämpfen auch die anderen Kreisvororte dafür, zur Regions-Hauptstadt ernannt zu werden. Die Beschlussfassung diesbezüglich wird jedoch nach politischen Kriterien gefasst.

Die Regionalisierung sei an sich willkommen, wenn die Regionen die Aufgaben der zentralen Regierung im jeweiligen Gebiet übernehmen und die Beziehung der Regionen zur Europäischen Union erleichtern, so der Bürgermeister. Er schließe eine eventuelle Kandidatur für das Amt des Gouverneurs der Region nicht aus, das aber nur in dem Fall, dass Hermannstadt Regionsvorort werden sollte und auch dann hänge die Kandidatur von sehr vielen Faktoren ab. Die von der USL veröffentlichte Fassung einer Einteilung des Landes in Regionen soll zunächst in der Koalition und dann im Parlament besprochen werden.

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