ImproTheaterAG an der Brukenthalschule

Nützlich auch für die Sprachkompetenz

Donnerstag, 08. Juni 2017

Vor einem Publikum zu sprechen, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, seine Fantasie zu nutzen – das sind einige Fertigkeiten, die die Teilnehmer der ImproTheaterAG der Brukenthalschule in diesem Schuljahr bei den Schauspielern Daniel Bucher, Lucian Pana und Valentin Späth der deutschen Abteilung des Radu-Stanca-Theaters gelernt haben.
Unter Improvisationstheater versteht man eine Form des Theaters, in der dramatische Szenen ohne einen geschriebenen Dialog und mit weniger oder gar keiner vorbestimmten dramatischen Handlung dargestellt werden. In der vergangenen Woche konnten ausgewählte Lyzealklassen die Abschlusspräsentation in der Aula des Gymnasiums miterleben, bei der Ana-Maria Pojoga, Gabriela Popescu, Sorina Schiopu, Karina Danila, Cristiana Ciuclan, Liana Soima, Anna Henning, Flavia Muntean, Ana Popescu, Andreea Petre, Ştefania Imbuzan, Andreea Cimpoeru, Julia Iridon, Sabine Ursu und Justin Curcean auf der Bühne standen.

„Es gab zu Anfang des Schuljahres von Seiten der Lehrkräfte der Brukenthalschule eine große Nachfrage nach Theaterworkshops“, so Daniel Bucher, „vor allem weil die pädagogischen Fachkräfte den positiven Einfluss solcher Aktionen auf die deutsche Sprachkompetenz und die persönliche Entwicklung der Kursteilnehmer kennen.“ „Um ohne Leistungsdruck arbeiten zu können, haben wir für diese Aufgabe die Form des Improvisationstheaters nach dem Modell des Theatersports gewählt, da diese Herangehensweise die Schüler sowohl sprachlich als auch künstlerisch-imaginativ fordert, ohne sie jedoch allzu sehr in einen festen Rahmen einzubinden“, ergänzt Valentin Späth. Und sein Kollege Lucian Pana fügt hinzu: „Das Programm war so aufgebaut, dass alle Kursteilnehmer bei jeder Kursstunde willkommen waren, aber dass jeder Schüler, der andere schulische Aufgaben zu erledigen hatte, im Gegensatz zu einer üblichen Theaterproduktion dem Kurs auch mal fernbleiben konnte, ohne die Arbeit der Kollegen zu beeinträchtigen. Vielen Dank an das Deutsche Konsulat Hermannstadt und an die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg, die unsere Auftritte ermöglicht haben!“                         

Hugo-Alexander Frohn

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