In zehn Jahren nur elf Prozent Besitzrückerstattungen

Mittwoch, 27. Juni 2012

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Obwohl zehn Jahre seit Inkrafttreten des Gesetzes 10/2001 zur Rückerstattung von im Kommunismus unrechtmäßig beschlagnahmtem Privatbesitz vergangen sind, zeigen die Daten der Behörde für die Rückerstattung (ANRP) einen totalen Fehlschlag. Bisher erfolgte eine Rückerstattung nur in 23.382 Fällen von insgesamt 202.114 Anträgen. Lediglich 17.351 Antragsteller – weniger als zehn Prozent – erhielten ihren Besitz in natura zurück. Insgesamt erfolgten in 11,5 Prozent der Fälle Rückerstattung in natura plus Kompensationszahlungen. Mehr als die Hälfte der 122.150 Antragsteller wurde zurückgewiesen, der Rest der Fälle ist weiterhin ungelöst.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut72, 28.06 2012, 23:05
Bzw. es sind fast 29% als gelöst anzusehende Fälle, wenn von 202.114 Anträgen 122.150 zurückgewiesen wurden, bleiben ca 80.000 moentan gültige Fälle übrig und davon wurden bei 23.382 Rückerstattung in nat. + Kompensation erstattet, wären also noch ca.56.000 weiterhin unglöste Fälle.
Helmut72, 28.06 2012, 21:34
Leider sind mir die Zahlenzusammenhänge dieses Artikels nicht ganz nachvollziehbar.
Wieviel Antragsteller gab es nun, 202.114 oder 122.150 oder sind 122.150 die zurückgewiesenen Anträge ?
Wenn es also ca. 100.000 als gültig angesehene Anträge gab und 23.382 Fälle in natura plus Kompensationszahlungen abgehandelt wurden, sind das rund 23% der Fälle. Macht es auch nicht besser, aber deshalb meine Frage......

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*