Individuell begutachtet

Ab dem Frühjahr neue Regelungen für Sommergärten-Betreiber

Mittwoch, 20. Februar 2013

In der Heltauergasse werden bei den ersten warmen Sonnenstrahlen Stühle und Tische vor die Lokale gestellt.
Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt – Zur öffentlichen Debatte auf die Webseite des Rathauses gestellt wurde der Novellierungsentwurf des Reglements für die auf Stadtgebiet eingerichteten Sommergärten. Als Hauptveränderung wird eine Distanz von drei Metern zwischen Gebäude und temporärer Einrichtung vorgeschlagen, um den Fußgängern ein ungehindertes Vorbeigehen zu erlauben. In den vergangenen Jahren sollte der Abstand zwei Meter betragen, doch wurden diese nicht von allen Terrassenbetreibern beherzigt. 

Was die Ausstattung der Lokale angeht, so werden dieselben Regeln gelten wie bisher, d. h. die Tische und Stühle dürfen nicht in grellen Farben sein, an Materialien sollen Holz und Stoff vorwiegen und jeder Sommergarten muss von Pflanzen eingezäunt sein. Heuer werde man jede einzelne Einrichtung unter die Lupe nehmen und kontrollieren, kündete Bürgermeister Klaus Johannis auf einer Pressekonferenz an. Auch im vergangenen Jahr wurden einigen Sommergarten-Betreibern Änderungen in der Gestaltung anempfohlen, um die Terrassen im Einklang mit der Altstadt aussehen zu lassen, nachdem einige Betreiber die Sommergärten mit Planen gedeckt und eingefasst hatten. Dergleichen sollen nun individuell begutachtet werden. Im vergangenen Jahr hat es auf Hermannstädter Gebiet 53 Sommergärten gegeben, die dem Lokalbudget rund eine Million Lei eingebracht haben.

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