Infrastrukturarbeiten in Temeswar

Bahnunterführungen werden ausgebaut

Samstag, 12. Januar 2013

Die Bahnunterführung an der Jiul-Straße hat zur Zeit zwei enge Fahrspuren. Geplant ist, dass diese auf vier Spuren erweitert wird.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Autofahrer in Temeswar/Timişoara können sich jetzt schon auf ein schweres Jahr gefasst machen. Der Bürgermeister Nicolae Robu hat verschiedene Infrastrukturarbeiten in der Stadt angekündigt, die noch in diesem Jahr starten sollen. Zum Einen geht es um die Eisenbahnunterführungen, andererseits ist es die Unterführung für Autos in der Innenstadt, die schon seit Jahren auf der Agenda der Kommunalverwaltung stehen und ab diesem Jahr errichtet werden sollen.

Die Arbeiten an der Michelangelo-Unterführung sollen bereits im Frühjahr starten. Zur Zeit findet die Bauausschreibung statt. Ebenfalls im Frühling sollen auch die Arbeiten an den Eisenbahnunterführungen beginnen, die umgebaut werden müssen. Dabei geht es um den Ausbau der beiden Unterführungen an der Popa-Şapcă- bzw. Jiul-Straße. Die Straße da soll von aktuell zwei auf vier Spuren erweitert werden. Geplant ist, dass auch die Circumvalaţiunii-Straße fünf Spuren haben wird, berichtete Bürgermeister Robu in der lokalen Presse. Darüber hinaus soll eine neue Bahnunterführung in der Gegend der ehemaligen Solventul-Fabrik gebaut werden.

Nach dem Abriss des als „Aquarium“ bekannten Gebäudes auf dem Opernplatz soll auch der Bau der Unterführung für Autos vor der Temeswarer Staatsoper vorangetrieben werden. Seit einigen Jahren ist vorgesehen, dass hier eine Unterführung errichtet wird. Damit soll der Verkehr in der Innenstadt flüssiger werden, verspricht Robu. Voraussichtlich in diesem Jahr starten auch die Arbeiten an den geplanten Tiefgaragen in der Innenstadt, auch die Temeswarer Altstadt soll generalüberholt werden. Eins steht jetzt schon fest: Sollten all die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden, wird dies den Verkehr in Temeswar um einiges erschweren. Eine Alternative, um den Verkehr flüssiger zu gestalten, sei die Verlängerung des Sudului-Boulevards, sodass man eine Verbindung zur Pestalozzi-Straße herstellt, glaubt Bürgermeister Nicolae Robu.

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