Intensivkurse im Sommer, Kulturevents ab Herbst

Pläne des Deutschen Kulturzentrums Temeswar für die nächsten Monate

Mittwoch, 11. Juli 2018

Mona Petzek leitet das Deutsche Kulturzentrum Temeswar. Foto: Zoltán Pázmány

Der Hochsommer ist eigentlich keine Urlaubszeit für das Deutsche Kulturzentrum Temeswar, wenn auch die Kulturveranstaltungen bis im Herbst pausieren, so haben gerade jetzt die Intensivkurse Konjunktur. Mona Petzek, die Leiterin des Kulturzentrums, sprach mit der BZ über den Sommer am Deutschen Kulturzentrum sowie über die Pläne für den Herbst: „Die Intensivkurse richten sich an alle, die Deutsch lernen wollen. Es sind meistens Studenten, die jetzt im Sommer mehr Zeit haben“. Dabei werden die Kursanten sich auch an einem neu renovierten Raum erfreuen können: „Nach dem Modell unseres DWC-Raumes, wird ein anderer Raum jetzt von einer österreichischen Firma, die in Temeswar eine Filiale hat, in den Farben ihres Logos gestaltet.“

Auch das Programm für den Herbst wird vorbereitet. Dabei geht es auch um die Zusammenarbeit an einem Projekt mit dem Deutsch-Französischen Kulturfonds, um eine App mit Inhalten für drei Städte zu erstellen: „Der Deutsch-Französische Kulturfonds ist der ehemalige Élysée-Fonds. Bei dem Projekt handelt es sich um eine App zum Kulturerbe, die wir zusammen mit IT-Spezialisten entwerfen und zwar sind in diesem Projekt Bukarest, Klausenburg und Temeswar beteiligt, die drei Städte, die Französischen Institute und die Deutschen Kulturzentren beziehungsweise das Goethe-Institut in Bukarest“.

Was den Inhalt betrifft, „arbeitet man noch daran. Noch wissen wir nicht genau, wie er gestaltet wird, entweder nur für Touristen oder auch für die Bewohner der Städte“. Vor kurzem hat auch der erste Workshop in Klausenburg stattgefunden. „Diese werden im Herbst fortgeführt, im November werden die Resultate in allen drei Städten präsentiert. Die App wird in einer ersten Etappe nur auf Rumänisch sein“. Danach wird entschieden, wie sie weiterentwickelt wird: „Es hängt natürlich auch an dem finanziellen Aspekt“, sagt Mona Petztek. Was die IT-Spezialisten anbelangt, „waren in Klausenburg zwei zum Workshop eingeladen, einer aus Frankreich, einer aus Deutschland“. Für den Inhalt über Temeswar arbeitet das Kulturzentrum mit „Prin Banat“ beziehungsweise „Heritage of Timișoara“ zusammen, „denn sie haben schon den Inhalt“. Das Projekt ist noch nicht in dem Programm Temeswar 2021 eingebettet, „aber wir hoffen, dass es dazu kommt“.

Die Kulturevents starten im September wieder. Am 20. September findet eine Lesung für Jugendliche in der Buchhandlung „La doua bufnițe“ statt. Der Kinder- und Jugendbuchautor Christian Tielmann und der Illustrator Zapf (alias Falk Holzapfel) werden sich dabei dem Publikum präsentieren. Am 20. November liest Markus Heitz aus seinen Werken. Dieser gilt als der erfolgreichste deutsche Fantasy-Autor der Gegenwart, schreibt außerdem Horror und Science-Fiction. „Beide Lesungen wenden sich an junge Leser, Jugendliche und teilweise auch an Kinder“, so Mona Petzek. „Im Oktober haben wir erneut ein Kinokonzert. Kinokonzerte sind sehr in zurzeit und wir bieten sie auch gerne an. Es ist viel Publikum dabei. Wir veranstalten es zusammen mit der und in der Temeswarer Philharmonie ‚Banatul‘. Es werden zwei Filme von Ernst Lubitsch vorgeführt und dazu Kompositionen von Simona Strugariu gespielt. Im Orchester spielen Musiker aus Deutschland und Musiker von der Philharmonie ‚Banatul‘ zusammen“. So kann sich das Publikum des Deutschen Kulturzentrums Temeswar auch auf den Herbst freuen.

 

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