Internationale Premiere für CFR Klausenburg

Vieles liegt nun an der Wettbewerbsauffassung der Gegner

Mittwoch, 21. November 2012

Genau genommen war das Spiel CFR Klausenburg – Sporting Braga nach 33 Minuten gelaufen. Sougou und Bastos hatten bis zu dem Augenblick Rui Pedro  (im Bild) dreimal entscheidend angespielt und dieser mit seinen Treffern in der 7., 15. und 33. Minute den Gegner aus Portugal praktisch im Alleingang besiegt. Alan verkürzte zwar beim Stand von 2:0 zwischenzeitlich auf 1:2, gereicht hat es jedoch nicht.

Dabei war die Mannschaft von Jose Peseiro nach Klausenburg gekommen um zu siegen und mindestens einen dritten Tabellenplatz anzupeilen. Der Trainer von Sporting Braga bekannte sich als Schuldiger für die Niederlage seiner Mannschaft, auch wenn diese nach einem Platzverweis eine Halbzeit lang in Unterzahl auskommen musste. Er habe „Fehler gemacht“, sagte Peseiro, welche dies gewesen sind, sagte er jedoch nicht.

Für Paulo Sergio auf der Trainerbank der Klausenburger wirkt dieser Sieg nach den schlechten Resultaten in der heimischen Liga wie eine volle Pulle Sauerstoff.

CFR Klausenburg ist bereits vor dem sechsten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase für das internationale Fußballgeschäft qualifiziert – was eine Premiere für die Klausenburger ist. In den beiden vorangegangenen Anläufen hatte der rumänische Meister in der Champions-League-Gruppe es jedes Mal nur auf den vierten Platz geschafft. Nun geht es im letzten Spiel bei Manchester United darum, ob CFR sich für die nächste Runde in der Champions-League qualifiziert oder mit der Europa-League vorlieb nehmen muss.

Galatasaray Istanbul hat am Dienstag 1:0 gegen Manchester gewonnen und ebenfalls sieben Zähler, genauso wie der rumänische Verein. Praktisch ist es so: CFR Klausenburg muss in Manchester um einen Tick besser abschneiden als Galatasaray bei Sporting Braga. Jeder der beiden Konkurrenten erwartet nun, dass die bereits für das Achtelfinale qualifizierte Manchester bzw. die in der Wertung abgeschlagene Sporting mit einer B-Auswahl in das letzte Spiel geht. Sicher kann es als eigenes Verschulden gedeutet werden, wenn man auf Schützenhilfe von Außen angewiesen ist, ein Auflaufen mit der B-Auswahl kann im Klartext aber auch „Wettbewerbsverzerrung“ heißen.

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