Isărescu: Beitritt zum Euro 2019 schwer zu erreichen

Donnerstag, 17. Juli 2014

Archivfoto: Agerpres

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Gouverneur der Rumänischen Nationalbank (BNR), Mugur Isărescu, hat sich erneut zum angestrebten Beitritt Rumäniens zur Euro-Zone geäußert und seine bisherigen Ansichten differenziert. Grundsätzlich unterstütze er dieses politische Vorhaben, es sei wichtig, ein Nationalprogramm auszuarbeiten, denn gegenwärtig habe Rumänien keine langfristige Vision. Das Jahr 2019 sei jedoch ein ehrgeiziges Ziel, das schwer zu erreichen ist. Zu erfüllen sind die nominellen Konvergenzkriterien, aber auch die realen Kriterien, und das sei schwieriger. Die Bankfachleute von der österreichischen Ersten meinen in einem kürzlichen Bericht, dass ein Datum nach 2021 realistischer sei.

Kommentare zu diesem Artikel

Achim, 21.07 2014, 19:43
Der Mann hat keinerlei Interesse am EUROLAND-Beitritt. Mit seinen Wechselkursspielchen, immer wenn die Auslandsrumänen heim kommen, hat er sich schon eine bunte Nase verdient.
Sachse, 20.07 2014, 08:45
Norbert, ich kann in deinem Gewirr von Wörtern die Bedeutung der Aussage nicht verstehen.
Halten sie sich zurück mit Aussagen von Themen von denen sie nicht die geringste Ahnung haben.
Norbert, 19.07 2014, 14:17
Der Mann gibt hier lediglich auskunft ,aufgrund seines Jobs,den Journalisten.Die Frage hat die rumänische Politik aufgeworfen.Würde man ihn Fragen ,was er wenn er in der Politik wäre vorschlagen würde,könnte ich mir vorstellen das er sagt nein der Euro ist nichts für uns...
Das sieht man in Deutschland genau so.Und zwar über alle Parteien und würde eine Abstimmung in der Bevölkerung darüber gemacht,würden 120 Prozent der Bürger es so sehen. Und die Partei die auf die Idee käme für Rumänien den Euro zu empfählen. Würde nicht aufgelöst werden. Man würde sie in die Irrenanstalt einliefern.Die Journalisten in dieser Zeitung sollten,den Bürgern in Rumänien auch mal sagen.Das die Rumänen gar nicht alleine bestimmen können ob sie den Euro haben wollen.Das müssen alle Euroländer einstimmig beschließen. Und dann muß dies in Deutschland der deutsche Bundestag beschließen. Ich zahle jedem hier 1000 Euro der mir erzählt welcher normale Mensch Rumänien als das ärmste Land inEuropa,das koruppteste obendrein im Euro haben will.Das ist ein Beitrag der gehört an Faßnacht in die Bütt ,da ist er hervorragend plaziert.Es gibt keine Partei in Deutschland die so eine dummheit mittragen würde.Die Rumänen sollten sich mal drum kümmern ,wie ihr Land in 15 Jahren aussieht. Bei vielleicht nur noch 15 Millionen Einwohnern. Davon 6 Millionen Romas.Aber vielleicht langt es nicht so weit zu denken.
Alexander, 17.07 2014, 13:38
Wobei die Bindung des Lei an den € sowieso schon jetzt kaum Wechselkursschwanken zulässt. Die Schwankungsbreite der letzten 5 Jahre ist nicht sehr hoch.
Mugur Isărescu fürchtet wohl vor allem den schwindeten Einfluss der Rumänischen Nationalbank.
Deutscher, 17.07 2014, 07:24
Der Mann scheint mir als einziger in dem Kreis der Politiker und Möchtegern Volksvertretern in dem Land realistisch zu denken.

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