Italiener dominierten die Radtour

Gatto gewann die letzte Etappe, Finetto nimmt das gelbe Trikot mit

Montag, 06. Juli 2015

Eine der schwierigsten Etappen führte die Radfahrer über die Transfogarascher Hochstraße bis zum Bulea-See.
Foto: Sebastian Marcovici

Hermannstadt – Nach fünf spannenden Etappen und vielen dramatischen Situationswenden nahmen die Sieger der Hermannstädter Radtour 2015 am Sonntagabend ihre Preise am Großen Ring/Piaţa Mare in Empfang. Am Ende der fünften und letzten Etappe, mit einer Gesamtlänge von 143 Kilometern, beendeten die Sieger des Tages das Rennen mit einem Sprint durch die Straßen und Gassen der Hermannstädter Altstadt bis auf den Großen Ring. Die letzte Etappe gewann der Italiener Oscar Gatto (Pro-kontinentale Mannschaft „Androni Giocattoli“), welcher auch den ersten Platz auf dem Siegertreppchen der zweiten Etappe für sich behaupten konnte. Zum zweiten Mal besiegte er somit Eduard Grosu (Pro-kontinentale Mannschaft „Vini Fantini“) in einem Endspurt, als Dritter kam Christian delle Stelle (Pro-kontinentale Mannschaft „CCC Sprandi“) ins Ziel.

Den ersten Platz auf der allgemeinen Rangliste sowie das gelbe Trikot für die beste Zeit in der Gesamtwertung erkämpfte sich im Laufe der fünf Etappen der Italiener Mauro Finetto (Pro-kontinentale Mannschaft „Southeast“). Finetto behauptete desgleichen das grüne Trikot, für die beste Zeit in der Bergwertung, sowie das weiße Trikot des besten Rennfahrers in der Punktewertung. Das orangene Trikot für den besten Nachwuchsradfahrer im Alter von bis zu 23 Jahren verdiente sich Giovanni Carboni (Mannschaft „Unieuro Wilier“). Das rote Trikot des besten rumänischen Radsportlers gewann auch heuer Serghei Ţvetcov (Mannschaft „Androni Giocattoli“). Der einzige Rennfahrer, dem es gelang, die Serie der italienischen Siege zu unterbrechen, war Robert Kessler (Mannschaft „LKT Brandenburg“), welcher das blaue Trikot des besten Sprinters der Tour mitnahm. Die Beste Mannschaft, „Southeast“, wurde mit dem grauen Trikot belohnt, gefolgt von „Androni Giocattoli“ und „CCC Sprandi“.

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