IWF-Direktorin Lagarde bei Regierung und Präsidentschaft

Rumänien will neues vorbeugendes Abkommen abschließen

Mittwoch, 17. Juli 2013

IWF-Chefin Christine Lagarde hatte zu Beginn ihres zweitägigen Besuchs in Bukarest im Victoria-Palast ein einstündiges Gespräch mit Premier Victor Ponta geführt, an dem sich auch rumänische Finanzexperten beteiligten. Foto: gov.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, wurde gestern Vormittag im Schloss Cotroceni von Präsident Traian Băsescu empfangen.
Der Präsident betonte, dass das zweite Abkommen mit dem IWF erfolgreich zu Ende geführt werden konnte. Populistische Maßnahmen könnten aber die Stabilität der Makroökonomie gefährden. Christine Lagarde verwies darauf, dass baldigst mehrere Strukturreformen angegangen werden müssen, vor allem müssten die Staatsbetriebe im Hinblick auf die Privatisierung umstrukturiert werden.

Montag hatten die IWF-Chefin und ihre Experten im Victoria-Palast ein einstündiges Gespräch mit Premier Victor Ponta. Daran hatten sich auch der Gouverneur der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, und sein Stellvertreter Florin Georgescu beteiligt.

Rumänien möchte mit dem IWF ein weiteres Kreditabkommen der vorbeugenden Art abschließen, und zwar für zwei Jahre. Ein solches Abkommen wirke sich günstig auf die Glaubwürdigkeit des Landes auf den internationalen Finanzmärkten aus, hieß es. Dieses Abkommen soll ab Mittwoch ausgehandelt werden, wenn die IWF-Mission unter Leitung von Andrea Schaechter, der neuen IWF-Chefunterhändlerin für Rumänien, eintrifft.

Dienstagnachmittag hielt Christine Lagarde in der Nationalbank (BNR) einen Vortrag über ein optimistisches Wirtschaftsmodell für Osteuropa.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 20.07 2013, 09:08
Norbert!Keiner verlangt von Dir,das Du irgendetwas verstehst.Mit Deinen Mitteln bist Du dazu nicht in der Lage!
Norbert, 19.07 2013, 23:40
De Sraffa fühlt sich wieder unbeobachtet und läßt seinem rumänischen Hirn freien lauf.Rumänien und reich.Es ist noch hinter Bulgarien das ärmste Land in der EU .In Europa wer soll denn ärmer seinwie Rumänien. die Schweiz ,Schweden,Monaco,:Die rumänen sind reich an der beschreibung wie man Koruption schreibt. Wie man Schnaps brenhnt. Wie man Hunde klaut um sie bei staalichen Stellen abgibt um Geld zu klassieren. Oh --de Sraffa und seine gedanklichen mutationen.Die romanisierten
merken gar nix mehr wenn der Sraffa schreibt.
Ottmar, 18.07 2013, 12:09
@Sraffa, ich brauche keinen preussischen Staatsdiener um ein Motorrad in 2 Stunden statt in 6 Wochen zu reparieren. Die Jungs sind einfach zu faul und verschieben alles lieber auf morgen. Ich seh dass auch in unserem Garten . der einzige den die Arbeit im Garten Freude macht bin ich. Die rumänischen Mitbewohner sind, da sie sich als Manager fühlen, für körperliche Areiten zu fein.
Gerd, 18.07 2013, 11:24
@Sraffa: Auch die könnten nur die bestehenden Gesetze umsetzen, was jedoch bei der Flut der Eilverordnungen, wo eine die andere aufhebt, ein sinnloses Unterfangen wäre.Solange nur eine Politik des "Löcherstopfens" betrieben wird und es in keinem Bereich eine langfristige Strategie gibt nützen auch 100000 " echte preussische Staatsdiener" nichts.
sraffa, 18.07 2013, 03:19
@Ottmar: Ich respektiere Deine Argumente da ich ähnlich denke. Deswegen werde ich innerlich auch so böse wenn das Wort Rumänien fällt. Jedoch ist Rumänien ein in jeder Hinsicht reiches Land und ich bin an einer positiven Entwicklung des Landes interessiert.
Dieses Land würde 10.000 echte preussische Staatsdiener in den Schlüssel- Funktionen benötigen und alles würde gut.
Ottmar, 17.07 2013, 12:30
Lieber Sraffa, es ging zum Beispiel bei PETROM weil bei PETROM eine externe Firma die Umstrukturierung vorgenommen hat. Der Anteil den die Regierung Rumäniens an PETROM heute hält ist jetzt viel mehr wert als die gesamte Firma PETROM wert war, als OMV bei PETROM einstieg. Was sagt uns das. Von innen kann sich Rumänien nicht erneuern. Und wenn ich mir vorstelle BMW Romania benötigt 6 Wochen !!!!!! um an einem Motorrad eine Benzinpumpe zu tauschen, (was in DE in 2 Stunden erledigt ist,) dann kann man sich vorstellen wie Rumänen bei der neu Organisation eines Betriebes arbeitet bzw. arbeiten wird.
sraffa, 17.07 2013, 11:45
Lauter hochbezahlte Finanzschwergewichte und Ökonomieelefanten treffen nach 5 Jahren Finanzkrise in Rumänien aufeinander und was kommt dabei heraus : "..die Staatsbetriebe (müssten) im Hinblick auf die Privatisierung umstrukturiert werden... " Na , das ist ja eine ganz neue Erkentnis. Was haben denn all die Regierungen unter Basescu und jetzt Ponta in der Sache bis jetzt bewirkt ???? NICHTS ! Warum ? Weil sie Angst vor jenen Interessengruppen haben welche dann ihre Pfründe verlieren.

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