IWF hat Bedenken bezüglich eines neuen Kreditabkommens

Staatschef mit IWF-Mission zusammengetroffen

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Symbolfoto: freeimages.com

Bukarest (ADZ) - Die von der Regierung angestrebte flexible Kreditlinie (FCL) beim Internationalen Währungsfonds (IWF) scheint bei diesem auf wenig Entgegenkommen zu stoßen: Nach einem am Dienstag stattgefundenen Treffen zwischen Staatschef Klaus Johannis und der IFW-Mission für Rumänien teilte die Präsidentschaft nämlich mit, dass es „ernste Bedenken“ gebe bezüglich der Fähigkeit des Landes, die hierfür nötigen Kriterien zu erfüllen.

Die IWF-Mission habe auf das jüngst beendete Kreditabkommen der vorbeugenden Art verwiesen, das mangels erfüllter Auflagen als „entgleist“ eingestuft worden war und bei den Geldgebern Fragen in puncto Reformwilligkeit der Regierung, insbesondere bezüglich der Strukturreformen, habe aufkommen lassen, verlautete die Präsidentschaft. Seinerseits habe der Staatschef seine Besorgnis in Hinblick auf den Etat 2016 geäußert; man sei sich einig gewesen, dass Rumänien haushalts- und steuerpolitische Vorsicht walten lassen müsse, um steigende Defizite und makroökonomische Risiken möglichst zu vermeiden.

Premier Victor Ponta schien von diesem Fazit wenig angetan zu sein: Der Staatschef habe die IWF-Mission „völlig unvorbereitet“ empfangen, da er von der Regierung „keinerlei Daten, Unterlagen“ angefordert habe. Zudem kenne Johannis den Etat 2016 überhaupt nicht – von daher könne „etwas, das es noch gar nicht gibt, auch nicht beanstandet werden“, so Ponta.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 25.10 2015, 03:06
@Sraffa meine Tochter ist Dr. Ingenieur für .Maschinenbau definitiv ohne Plagiat.!!! . Ich selber bin Ingenieur. Meine Ingenieurarbeit auch zu 100% ohne Plagiat. bzw. ohne rumänisches Copy and paste was ich für mich und für meine Tochter beweisen kann.
So viel zu deinen Doktoren aus Rumänien wo ein Ingenieur der Elektrotechnik nicht mal weis was ein FI-Schalter ist. Fazit Im Vergleich zu Rumänien hat ein deutscher Hilfsarbeiter mehr akademisches Wissen als ein rumänischer Master
Ottmar, 25.10 2015, 02:53
Sraffa rumänische Akademiker so sie welche sind, arbeiten in Deutschland maximal als Facharbeiter oder angelernte Hilfsfacharbeiter. In Rumänien kenne ich keinen ordentlichen Akademiker der seinen Akademischen Abschluss ohne Diebstahl bzw. Copy and paste erworben hat. (Beweis Pontas Super Akademiker und die Aussagen seiner Ethikkommission)
Zu Deiner Frage wo sind die Dr. Titel aller rumänischen Akademiker; hier verweise ich auf Pontas Ethikkommission und deren Fazit „ es gibt keinen rumänischen Akademiker der nicht klaut.“
Sraffa, 25.10 2015, 02:25
@Ottmar : Um mich herum sehe ich in Deutschland kaum noch Personen mit Doktor-Titeln ; ich weiß auch nicht wohin die verschwunden sind. Und Doktor-Titel von Politiker in Europa sind wirklich nicht ernst zu nehmen. Da ist der Ponta keine Ausnahme.
Ottmar, 25.10 2015, 01:08
Sraffa es ist ganz einfach. Ein seriös arbeitender Finanzminister kann sich Geld überall leihen. Er braucht den IWF nicht; Aber nur der Finanzexperte der seine Dissertation auf ordentlichem Weg erworben hat kann das beurteilen.
Sraffa, 24.10 2015, 00:17
Zur Förderung der eigenen Wiederwahl werden Wahlgeschenke verteilt und das Land verschuldet sich erneut ohne daß sinnvolle und werthaltige Investitionen getätigt werden.
Der IWF ist aber die vorletzte Instanz der ich zutraue eine sozial ausgewogene und effektive Wirtschaftspolitik zu fördern; dort sind lediglich Zyniker am Werk. Der IWF ist immer nur brutal zu den Ärmsten - viel mehr scheinen die nicht zu können !
Manfred, 23.10 2015, 13:10
Das der IWF keine Vereinigung von Moralapostel ist(wie die Banken auch) ist das Eine,das die " beste Regierung,die Rumänien je hatte ",nicht mit Geld umgehen kann(und schon wieder Wahlgeschenke macht,welche man mit späteren Steuererhöhungen wieder reinholen muß) ist das Andere.
Sraffa, 23.10 2015, 02:55
@Manfred : Ihr Tenor ist richtig aber zusätzlich ist ausdrücklich festzustellen daß der IWF sich bisher in Rumänien nicht mit Ruhm bekleckert hat , denn : Jahrelang hat der IWF die einseitigen Selbstbedienungsmechanismen der "L"-Regierungen zu Lasten der Allgemeinheit durchgewunken ohne ernsthaft auf der gesamtökonomischen Effizienz der Maßnahmen zu bestehen, das war doch sehr billig !
Manfred, 22.10 2015, 19:27
Man muß nicht Mathematik studiert haben,nicht den Premier gehört haben,um eine finanzielle Schieflage zu erkennen.Lohnsteigerungen im zweistelligen Bereich+Steuernachlässe bei geringem Wirtschaftswachstum...das kann sich nicht rechnen.Auserdem scheint er einen guten Draht zu Isarescu zu haben,da kann man sich die Milchmädchenrechnungen der Regierung wirklich sparen!

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