IWF-Mission rechnet mit geringerem BIP-Wachstum 2012

Keine baldige Senkung der MwSt. bei Grundnahrungsmitteln

Freitag, 10. August 2012

IWF-Delegation beim treffen mit Regierungschef Victor Ponta und Finanzminister Florin Georgescu Foto: gov.ro

Bukarest (ADZ) - Regierungschef Victor Ponta, Vize-Premier und Finanzminister Florin Georgescu sind am Mittwoch mit der Evaluierungsmission des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU-Kommission und der Weltbank zusammengetroffen.

Ponta hob nach den Gesprächen hervor, dass auch die Unterzeichnung des angestrebten neuen Präventivabkommens mit dem IWF erläutert wurde – eine Entscheidung dazu würden die internationalen Gläubiger allerdings erst 2013 treffen. Der Regierungschef rückte zudem von einer baldigen Senkung der Mehrwertsteuer bei Grundnahrungsmitteln ab, die Zustimmung des IWF dazu gebe es zurzeit noch nicht.

Finanzminister Georgescu wich Fragen der Presse über die potenzielle Senkung der Wachstumsprognose für 2012 aus und begnügte sich zu erläutern, dass diese wohl immerhin bei „etwas mehr als einem Prozent“ liegen würde. Bislang hatte sie bei 1,5 Prozent gelegen, der IWF hatte sie formell schon im Juni auf 1,2 Prozent heruntergeschraubt. Georgescu räumte allerdings ein, dass das nominal ausgewiesene Bruttoinlandsprodukt „leicht“ auf 607,3 Mrd. Lei zurückgehen werde. Die Überprüfungsmission rügte zudem die Verzögerungen bei der Privatisierung der staatlichen Bahn- und Fluggesellschaft – die CFR wird nun erst gegen Jahresende teilprivatisiert. Besprochen wurde auch das ebenfalls in Verzug geratene private Management bei mehreren Staatsunternehmen.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 10.08 2012, 13:29
"Der Regierungschef rückte zudem von einer baldigen Senkung der Mehrwertsteuer bei Grundnahrungsmitteln ab, die Zustimmung des IWF dazu gebe es zurzeit noch nicht."
Das ist eine Verdrehung der Taatsachen: Der IWF will vor einer Zustimmung natürlich einen Plan wie eine Senkung der MWST auf Lebensmittel gegenfinanziert würde; hierzu müsste die URL z.B. eine progressive Einkommenssteuer einführen; das möchte die Nomenklatura aber auch nicht.
Rudi, 10.08 2012, 10:50
Da gebe ich Dir vollkommen Recht, nur die Griechen, die haben wenigstens vernünftige Autobahnen und Tunnels gebaut, und wer bezahlt am Schluß.......!!???......Kommisionen !!!??
Hier ist ja die letzten 20 Jahre nichts passiert, außer G..dabsaugung,egal welche Farbe am Werk war, und wenn was privatisiert wurde, dann wie.......? Ich denke es ist nicht nötig hier nochmal Einzelheiten zu nennen !! Alles nur Sch...ne !!!
Guido, 10.08 2012, 10:40
[Gelöscht! Bitte posten Sie unter einem einzigen Pseudonym. Die Redaktion]
Rudi, 10.08 2012, 09:43
Wieder nur Spiegelfechterei, die haben ja gar kein Interesse an den Privatisierungen, denn mit jeder Privatisierung, schwindet ja eine Möglichkeit der Geldabsaugung! ich bin mir auch sicher, das verschiedene Staatsbetriebe, bei parteiunabhängem Manegement,sogar Gewinn abwerfen würden.Das ganze gequatsche, hat eh keinen Sinn, die sollen mal denEU- Geldhahn zudrehen,dann wird alles etwas schneller gehen !

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