IWF-Mission seit gestern wieder in Bukarest

Leichte Erhöhung der Gehälter und Renten empfohlen

Donnerstag, 26. Januar 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Für gestern war die Ankunft der Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Kommission in Bukarest angekündigt. Es soll – unter Leitung von Jeffrey Franks – bereits die vierte Bewertung des Vorbeugeabkommens vorgenommen werden. Der Hauptkennwert besteht darin, dass die Volkswirtschaft Rumäniens ein Haushaltsdefizit von 1,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)  nicht überschreiten darf.
Es wird darauf hingewiesen, dass das gegenwärtige Abkommen mit dem IWF bereits zu Teuerungen geführt hat. Diese gehen insbesondere darauf zurück, dass die Regierung die Haushaltssubventionen für Heizwärme streichen musste. Weitere Teuerungen bei Erdgas und Strom werden erwartet, da der IWF die Liberalisierung dieser Märkte fordert.

Im Bericht der IWF-Experten, der in Washington veröffentlicht wurde, heißt es diesbezüglich, dass der IWF und die EU bis Ende Januar 2012 einen Terminplan für die Beseitigung der „geregelten Preise“ bei Erdgas und Strom billigen werden.
Im Bericht heißt es, dass die Einfrierung der Gehälter und Renten sich auf den Inlandsverbrauch negativ auswirken. Deshalb empfiehlt der IWF ein gemäßigtes Anwachsen der Gehälter im öffentlichen Sektor und der Renten in diesem Jahr in Betracht zu ziehen, in den Maße, in dem der Staatshaushalt das erlaubt.

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