IWF: Rumänien gefährdet seine Fortschritte

Donnerstag, 13. November 2014

Bukarest (ADZ) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert Rumänien auf, die eigenen, im Bereich der Senkung seiner Defizite erzielten Fortschritte nicht zu gefährden. Rumänien habe sich zur „fiskalischen Konsolidierung“ verpflichtet – man erwartete, dass die Versprechen auch eingehalten würden, sagte der IWF-Vertreter für Rumänien und Bulgarien, Guillermo Tolosa, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei „ungeheuer wichtig“, dass die bisherigen „erheblichen“ Fortschritte nicht aufs Spiel gesetzt würden. Tolosas Warnung erfolgt nach zahlreichen Wahlversprechen des PSD-Kandidaten und amtierenden Premiers Victor Ponta über Lohn- und Rentenerhöhungen sowie geringere Steuern, einschließlich in puncto Umsatzsteuer, ab 2015.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 19.11 2014, 02:13
@Manfred : Ich bin hier ganz mit Ihnen einig. Leider konnte nur Gheorghe Gheorghiu-Dej und zuvor Vlad Tepes die letzten Male Ordnung in Rumänien herstellen, allerdings mit Mitteln und Konsequenzen die wir nun nicht mehr wirklich wollen und die man allerhöchstens noch bei Norbert anwenden könnte ?!
norbert, 16.11 2014, 00:34
Die Rumänen lesen so was nicht. Das lesen nur die 5 romanisierten. Die Rumänen lesen die abfahrzszeiten ihrer Busse aus Rumänien raus. Morgen kommt ihr Messias der Staubwedel er pronto und führt sie ins gelobte Land. .die Wüste Gobi. Die klugen nehmen die andere Richtung.
Manfred, 15.11 2014, 18:55
sraffa-Wer ist den für die ganze Steuergeschichte zuständig?Am Ende wohl doch das Finanzministerium.Das in den Finanzämtern eine Reihe von Personen arbeitet,denen irgendein Lokalpolitiker einen Gefallen schuldet,die aber null Ahnung von der Materie haben,das ist das Problem.Klientelpolitik statt Sachlichkeit-funktioniert nirgendwo.Das ist sicher nicht Sache des IWF sondern der jeweiligen Regierung...auch die aktuelle hat kein Interesse an Veränderungen.
sraffa, 15.11 2014, 17:17
@Manfred : Leider geben Sie nur noch Schnappreflexe ab. Wenn Sie gelesen haetten was ich schreibe wuerden Sie nicht solches Zeug erzaehlen.
norbert, 13.11 2014, 21:00
Rumänen wird an dem happen Siebenbürgen noch mehr schwächeln. Alle fähigen Leute sind weg die deutschen die Österreicher viele Ungarn. Im Frühjahr kommt die 25 Meldung nach we 19 90 ununterbrochen weniger Rumänen. Dieses Jahr 300 Bis 400 tausend. Hohe Sterblichkeit kaum Kinder. Und wegzug. Gleichzeitig hohe Geburten zahlen der Romas. In 10 jahren auf Augenhöhe. Das neue roma Land.
Manfred, 13.11 2014, 20:29
sraffa!Wie gewohnt nur dummes Zeug von Ihnen.Wenn die aktuelle Regierung ein Interesse am Ändern hätte...sie hat erstens die absolute Mehrheit in den Kammern und zweitens eine Mega-Erfahrung mit Eilverordnungen.
Sraffa, 13.11 2014, 14:58
Der IWF geht in keiner Weise auf die miserable Praxis der Besteuerung in Rumaenien ein, z.B. Fuer Mietertraege Nichtresidenter EU-Buerger in Rumaenien werden durch ANAF willkuerlich Sozialabgaben festgesetzt und fortlaufend gegen klare EU-Verordnungen verstossen. Selbst das eigene Recht wird nicht eingehalten und statt dessen durch Klientelintrigen ersetzt ( z.B. durch Lobbyisten der PNL in der Fiskaladmin. ! ).

Die Konsequenz hieraus werden Vertragsverletzungsverfahren der EU Kommission gegen den Rumaenischen Staat sein.

Mit solchen Rechtsunsicherheiten wird Rumaenien keine Investoren mehr gewinnen.
Manfred, 13.11 2014, 14:21
Eine Nachricht zur falschen Zeit!Wäre diese eine Woche später gekommen,hätte Ponta seinen Finanzminister wegen Unfähigkeit entlassen können(vielleicht durch Corlatean ersetzen) und die Versprechungen zurücknehmen müssen.Was macht er jetzt?

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