Izvoarele – endgültige Schlussfolgerungen erwartet

Bisher wurden rund 300 Erdbeben verzeichnet

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Eine Mannschaft von sechs Forschern des Rumänischen Geologischen Instituts (IGR), die in Izvoarele (Kreis Galatz) die rund 300 Erdbeben studiert hat, die in den letzten drei Wochen hier stattfanden, hat einen provisorischen Bericht erstellt. Eine Schlussfolgerung lautet, dass die Ortschaft auf nicht verfestigten Sand- und Geröllböden liegt, das sei eine der Ursachen der Beben. Es könne auch von einer unterschiedlichen Senkung der Böden die Rede sein, die auf die Erdöl- und Erdgasförderung der drei Vorkommen bei Izvoarele und Slobozia Conachi zurückgeht.

Einen anderen Standpunkt vertritt der delegierte Forschungsminister Mihnea Costoiu: Man könne keinen Zusammenhang zwischen den Beben und den Bohrungen oder Überschwemmungen herstellen. Man müsse auf die endgültigen Schlussfolgerungen der Fachleute warten. Erst dann könne festgelegt werden, wie den Bewohnern zu helfen ist.

Die Beben in Izvoarele, die 2,5 und 3,9 Grad auf der Richterskala verzeichnet haben, sind in den letzten Tagen zwar seltener geworden, sie haben jedoch  bei den Bewohnern viel Unruhe ausgelöst. Die Hälfte der rund 250 Häuser der Ortschaft weisen Risse in den Wänden auf, die bis zu drei und vier Zentimeter breit sind. Ein anderer Fachmann, Mircea Radulian, ist der Meinung, dass für Izvoa-rele keine Gefahr eines starken Erdbebens besteht. Es bestünde kein Zusammenhang mit den Beben in Vrancea.

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